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Wenn bei der Feuerwehr gemauschelt wird und das mit dem Abwasch noch nicht so richtig klappt

Landrat Bernd Lange ist nun stolzer Besitzer eines Trixi-Handtuchs.
Landrat Bernd Lange ist nun stolzer Besitzer eines Trixi-Handtuchs. FOTO: R. Weiß
Ein Loblied auf die erfolgreichen Feuerwehrsportler von Trebendorf hat Wehrleiter a.D. ni/rw

Bernd Kowalick vergangenen Samstag während der Jahreshauptversammlung angestimmt. Dabei äußerte er einen besonderen Wunsch an seine Oldies-Mitstreiter: "Ich hoffe, wir lehren der Konkurrenz auf der Bahn und am Tresen noch oft das Fürchten."

Sehr ausführlich berichtete Francy Gärtig als Jugendwärtin von dem Feuerwehr-Nachwuchs in Trebendorf. Zwölf Kinder zwischen sieben und 15 Jahre eifern den Großen nach. Viele schöne Erlebnisse hatte das Jahr 2016 den Mädchen und Jungen beschert, an die Francy Gärtig humorvoll erinnerte. Anteil an der erfolgreichen Arbeit hat genauso Stellvertreter Jens Mäkelburg. "Er ist heute nicht hier. Aber ihm wird klar sein, er ist mein Stellvertreter auf Lebenszeit." Ein Dankeschön gab es auch für Frank Gärtig, der als Gemeinderat an der Jahreshauptversammlung teilnahm. "Er hat Hülsen angefertigt für den Trainingsplatz, das macht das Vermessen einfacher. Danke, Papa."

Im Videoclip mit Grüßen von Mitstreitern aus drei Jahrzehnten Wehrleiter, die für Bernd Kowalick jetzt endeten, kam auch der Graue Panther Helmut Lysk zu Wort und dankte ihm herzlich. Doch nicht nur das: "Ich wünsche dem Husse, dem neuen Wehrleiter, alles Gute…." Der Saal lachte, denn das Video wurde noch vor der Wahl gezeigt. Kommentar von Anwesenden: "Das ist ja ein Gemauschel wie in Berlin….."

Ein persönliches Dankeschön an die Kameraden der Trebendorfer Wehr hatte sich Marina Kowalick einfallen lassen. Mit Tränen in den Augen rief sie allen zu: "Danke, dass Ihr meinem Bernd 30 Jahre zur Seite standet." Dafür gab es von ihr für jeden ein Feuerwehrlicht.

Meins steht in großen Buchstaben auf dem Badehandtuch, das nun Landrat Bernd Lange (CDU) gehört. Es wurde ihm jüngst von Annette Scheibe, Geschäftsführerin der Trixi-Bad GmbH, übergeben. Der Landrat übernahm es mit einem Lächeln. Leuchtend Grün ist das Handtuch und zeigt das Maskottchen Walross Trixi. Hergestellt wurde es bei Frottana in Großschönau. Wieder ein Zeichen dafür, dass die Zusammenarbeit in der Region klappt.

Als Annette Scheibe, Geschäftsführerin der Trixi-Bad GmbH, auch an die Journalisten kleine Sole-Seifen verteilte, konnte sich Landrat Bernd Lange (CDU) folgenden Kommentar nicht verkneifen: "Das ist keine Bestechung, aber wir hoffen auf eine wohlwollende Berichterstattung."

Unter den "Geburtstagskindern" des Gemeinderates in Boxberg war jüngst der Bärwalder Ortsvorsteher Frank Zschippang. "Mensch, das ist doch ein großes Geheimnis", erklärte er mit einem Schmunzeln, als ihm der Bürgermeister nachträglich gratulierte.

Just, als im Muskauer Schloss über das Winterlicht-Fest beraten wurde, meinte es Klärchen besonders gut und sorgte für Sonne am Beratungstisch. Den Platz an der Sonne hatte in dem Fall Bürgermeister Andreas Bänder (CDU) gewonnen. "Mensch, das ist richtig heiß. Wer also mal seinen Platz tauschen möchte …."

Wenn man einen Chor im Hause hat, dann darf es an einem Ständchen nicht fehlen. Der Gemischte Volkschor Eintracht Bad Muskau ließ während seiner Jahreshauptversammlung Linden-Wirtin Ute Dominikowski hochleben. "Wir werden hier wie zu Hause aufgenommen", lobte Vereinschefin Hannelore Koschkar. Die Wirtin erklärte daraufhin schmunzelnd: "Bis auf den Abwasch klappt das mit Euch."

Ein Lob für den Gemischten Volkschor Eintracht Bad Muskau gab es von dessen musikalischem Leiter Björn Sobota. "Es macht Freude, mit Euch zu singen. Und wenn Ihr immer alles zu 90 oder 100 Prozent richtig machen würdet, dann hätten wir ja gar keinen Grund mehr, uns mittwochs zu treffen", sagte Björn Sobota bei der Jahreshauptversammlung. Mittwoch ist in Bad Muskau immer Probenzeit.

Auch bei der Hubertusmesse in Schleife war der Volkschor Eintracht Bad Muskau im vergangenen Jahr dabei. Und das Ganze könnte eine Fortsetzung erfahren. "Die Jagdhornbläser sind schon ganz wild auf die nächste Hubertusmesse", formulierte es Björn Sobota.

Einen tollen Vorschlag in Sachen Marketing hat jetzt Petra Sczesny, die Chefin der Wohnungsbaugesellschaft Weißwasser, parat. Sie äußerte am Donnerstagabend am Händlerstammtisch: "Wenn sich der Wolf als Werbeträger nicht mehr eignet, sollte man die Füchse nehmen. Die machen das auch sehr gut." Ihr Rat bezog sich auf die Weißwasseraner Eishockey-Spieler.