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| 16:25 Uhr

Aufgeschnappt
Wenn aus Rot Grün wird

Weißwasser . Was den Journalisten in den vergangenen Tagen Lustiges aufgefallen ist.

Den allerersten druckfrischen Bildband „750 Jahre Gablenz – eine Zeitreise“ bekam Schneidermeister Achim Hoffmann bei einem Krankenbesuch von Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) überreicht. Darüber habe sich der engagierte Schreiber für die Gablenzer Dorfzeitung sehr gefreut, ließ Noack ausrichten.

Die Boxberger wollen nun doch keine Rampe an ihrem Begegnungszentrum/Schule bauen, sondern einen Außenlift installieren. Dabei war der Auftrag für die Rampe schon ausgelöst. Diesen hatte die Schmiede Vater in Klitten erhalten. Mit Blick auf Gemeinderat Thomas Vater wurde deshalb die Frage laut, ob nun Schadenersatz drohe. „Nein. Er ist doch ein Freund der Schule“, kam prompt die Antwort von Bürgermeister Achim Junker (CDU).

 

Als jüngst im Stadtrat von Bad Muskau die Karten zur Abstimmung für das Protokoll gezückt wurden, reagierte Günther Firl (Bürgerverein) nicht. „Ich habe es vergessen“, versuchte er, sich gleich zu entschuldigen. „Ach was, er hat geschlafen“, schätzte seine Tischnachbarin Doris Noske die Situation etwas vorlaut ganz anders ein.

In der Diskussion um die Unterstützung für die Eishockeyspieler von Rot-Weiß Bad Muskau brachte Heidi Knoop (Die Linke) einen Änderungsvorschlag in der Debatte des Stadtrates ein. Plötzlich mokierten sich Räte aus den Reihen der CDU, ob die „PDS das so einfach könnte“. Kann sie tatsächlich nicht. Denn diesen Parteinamen gibt es seit elf Jahren nicht mehr …

An der Heimatstube in Weißkeißel hat sich jüngst eine Schlange gebildet. Keiner hatte den Schlüssel mit. Somit blieb der Sitzungsraum zu. Doch dank Handy konnte Gemeinderat Henri Hänchen Mitarbeiterin Carola Ziebolz „fernsteuern“. Doch die suchte in der Gemeindeverwaltung nach einem Schlüssel mit einem roten Anhänger vergeblich. Wie auch, wenn der richtige Schlüssel an einem grünen hing.

 

In der Juni-Ratssitzung in Weißkeißel gab es ausdrückliches Lob von Bürgermeister Andreas Lysk (parteilos) für das Engagement des Jugendklubs. Dieser hatten das Public Viewing bei den Deutschland-Spielen der WM im Pavillon bestens vorbereitet. Er sorgte auch für Speis und Trank. „Es war angenehm, dort zu sitzen“, so Lysk. Nur für eins konnten die Weißkeißeler nicht sorgen, für ein besseres Abschneiden der Deutschen. Lysk buchte das ab unter „Schweigen im Walde“.

 

Im Pavillon in Weißkeißel blieb während der „spannenden“ Begegnungen der Deutschen genug Zeit, um auf dem Handy die Nachrichten zu checken oder in der Weltgeschichte rumzusurfen. Dass auch dank des Hotspots an der Feuerwehr. Nur hatte nicht jeder so viel Glück mit seinem Handy wie Bürgermeister Andreas Lysk. „Die NEG entsorgt auch Elektronikschrott“, hatte Lysk, der Geschäftsführer des Entsorgungsunternehmens ist, vorgeschlagen.

 

Auch die Kleinen Strolche von Rietschen waren beim Welpenturnier in Weißwasser dabei. Gemeinderat Torsten Lorenscheit hat die Nachwuchskicker begleitet. „Wir haben diesmal sogar einige Spiele gewonnen“, konnte er in der Ratssitzung stolz vermelden.

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Als es um die Tagesordnung im Kreistag ging, zeigte die Abstimmungstafel, dass von 80 Anwesenden 69 zugestimmt haben. „Es muss eine ganze Reihe noch auf der Toilette sein“, kommentierte Landrat Bernd Lange (CDU). ⇥rw

(rw)