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| 18:41 Uhr

Kinosanierung in Rietschen geht weiter
Weitere Bauvergaben für Rietschener Kino erfolgt

 Die Bühne des dann sanierten Kinos in Rietschen wird verkleinert. Das erspart Betriebskosten, hieß es als Begründung.
Die Bühne des dann sanierten Kinos in Rietschen wird verkleinert. Das erspart Betriebskosten, hieß es als Begründung. FOTO: Joachim Rehle
Rietschen. Rund 190 000 Euro sind dafür freigegeben worden. Von Christian Köhler

Damit es bei der Kinosanierung im Rietschener Ortskern weitergehen kann, sind nun weitere Bauvergaben durch den Gemeinderat erfolgt. Zunächst müsse, um die Außenfassade zu sanieren und eine Wärmedämmung dort anzubringen, ein Baugerüst errichtet werden. Dazu hatte die Gemeinde, in deren Eigentum das Gebäude übergegangen ist, eine Ausschreibung getätigt. Die Gerüstarbeiten werden nach einstimmigem Beschluss von der Hoyerswerdaer Firma „Kegel und Hossmang“ für 15 000 Euro umgesetzt. Von vier Angeboten gab das Unternehmen das wirtschaftlichste ab. Das Wärmeverbundsystem wiederum wird von der Rietschener Firma von Horst Mrusek errichtet. Die Auftragssumme dafür beträgt knapp 68 000 Euro. Damit das Dach des ortsprägenden Gebäudes ebenfalls erneuert wird, hatte die Gemeinde eine Ausschreibung für die Sanierungsarbeiten getätigt. Von den drei abgegebenen Angeboten reichte das Unternehmen Weso Dachbau aus Rietschen das wirtschaftlichste ein. Der Rat stimmte einstimmig für die Auftragsvergabe von insgesamt 55 500 Euro.

Bei der Vergabe für die neuen Fenster des Gebäudes hat die Gemeindeverwaltung allerdings eine Schwierigkeit erkannt. „Das einzige Angebot, was wir erhalten haben, lag mit 18 Prozent über der Kostenberechnung“, erklärt Bürgermeister Ralf Brehmer (parteilos). Er schlägt deshalb vor, die Ausschreibung aufzuheben und mit dem Bieter in ein Verhandlungsverfahren einzutreten, um die Kosten zu minimieren. „Man muss doch aber froh sein, einen Anbieter gefunden zu haben“, wirft Bernd Hilke ein. Christoph Eckert merkt an, dass man mit dem Wärmeverbundsystem fast 20 Prozent unter der Kostenschätzung liegt. Helmut Perk (alle Freie Wähler) meint, man könne doch den Zuschlag erteilen und trotzdem verhandeln. „Nach einer neuen Ausschreibung wird es sicher noch teurer“, so Perk. Schließlich stimmt der Rat einstimmig für die Erteilung des Auftrages an die Rietschener Firma Kuchra für 42 300 Euro – mit der Einschränkung, nachzuverhandeln.

Derzeit ist die Entkernung abgeschlossen. Laut Planer wird die Bühne verkleinert, um künftig Betriebskosten zu sparen.

 Die Bühne des dann sanierten Kinos in Rietschen wird verkleinert. Das erspart Betriebskosten, hieß es als Begründung.
Die Bühne des dann sanierten Kinos in Rietschen wird verkleinert. Das erspart Betriebskosten, hieß es als Begründung. FOTO: Joachim Rehle