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| 01:26 Uhr

Weißwasser will in die nächste Abriss-Runde starten

Das Abrisshaus Berliner Straße 35 in Weißwasser. Foto: Angelika Brinkop
Das Abrisshaus Berliner Straße 35 in Weißwasser. Foto: Angelika Brinkop FOTO: Angelika Brinkop
Weißwasser. Mit einem Maßnahmepaket, das sieben Industriebrachen in der Stadt aufführt, wird sich Weißwasser um die Aufnahme in das Förderprogramm „Europäischer Fond für Regionale Entwicklung“ bewerben, das im Zeitraum von 2007 bis 2013 neu aufgelegt worden ist. Das hat der Stadtrat in dieser Woche beschlossen. thr

Das Programm wird getragen von der Europäischen Union, vom Bund und den Ländern. Die Einzelmaßnahmen seien bereits bei der Landesdirektion Dresden als zuständiger Förderbehörde beantragt worden, um die Bewilligungschancen so groß wie möglich zu halten, hieß es aus der Stadtverwaltung. Dem Freistaat Sachsen stehe nämlich lediglich ein Budget von insgesamt 50 Millionen Euro im Förderzeitraum zur Verfügung. Als Maßnahmen zur Revitalisierung (Gebäudeabriss und anschließende Begrünung) von Industriebrachen finden sich die Polypack-Ruine in der Teichstraße, das Gaswerk am Gablenzer Weg, Reste der Lausitzer Glaswerke GmbH im Bereich Gelsdorfstraße und Fröbelstraße, das Verwaltungsgebäude der Farbglaswerke in der Berliner Straße und der frühere Standort der GHG in der Dr.-Altmann-Straße wieder. Ebenfalls beantragt sind Maßnahmen für Industriebrachen im Bereich Grube-Herrmann-Straße, darunter das alte Heizwerk der Stadtwerke, und für ein altes Hotelgebäude der Lausitzer Glaswerke in der Berliner Straße 35. Das Maßnahmepaket umfasst ein Volumen von rund drei Millionen Euro. thr