Deshalb werde bei der Landesdirektion die weitere Teilnahme der Stadt am Efre-Förderprogramm ausgesetzt.

Die Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) sollten zur Gestaltung des Bahnhofs, des Güterbahnhofs und der Bahnhofsbrücke genutzt werden (die RUNDSCHAU berichtete). “Diese Projekte sind somit für die nächste Zeit nicht mehr im Bereich des Machbaren„, so Rauh. Der erforderliche Eigenanteil für die Efre-Förderung hätte bei rund 700 000 Euro gelegen. Bis Ende Juni hätte die Stadtverwaltung der Landesdirektion zum einen nachweisen müssen, inwiefern die geplanten Projekte das Gebiet aufwerten würden und zum anderen auch den Nachweis erbringen müssen, dass Weißwasser den erforderlichen Eigenanteil schultern kann. Die einzige Möglichkeit, diesen zu erbringen, wäre aus Sicht der Verwaltung eine Gewinnausschüttung der Wohnungsbaugesellschaft WBG gewesen, betonten OB und Finanzbürgermeister Ronald Krause (SPD). Aus dem Haushalt der Stadt sei dies nicht zu machen. Da die erforderliche Änderung des Gesellschaftervertrages jedoch nicht zu Stande gekommen sei, müsse man jetzt handeln. “Wir haben einen Zeitraum des Abwartens hinter uns und müssen sagen, für Efre reicht es leider nicht. “Es ist schade an der Stelle„, so Krause.