ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:26 Uhr

Streit schlichten
Weißwasser sucht neuen Friedensrichter

Weißwasser. Bewerbungen für das Ehrenamt sind bis zum 28. Februar 2018 möglich.

Weißwasser sucht einen neuen Friedensrichter beziehungsweise eine neue Friedensrichterin für den Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Weißwasser/Weißkeißel.

Dieses Ehrenamt kann grundsätzlich jeder interessierte Einwohner übernehmen. Ausgeschlossen sind jedoch Rechtsanwälte, Notare, Richter, Staatsanwälte sowie Polizei- und Justizbedienstete, weist die Stadtverwaltung hin.

Wer sich dafür interessiert, sollte mindestens 30 und höchstens 70 Jahre alt sein, informiert die Stadtverwaltung.

Der Friedensrichter wird für fünf Jahre vom Stadtrat gewählt und kann dann auch wiedergewählt werden, wenn sich diejenige Person erneut bewirbt.

Dessen Aufgabe besteht darin, außerhalb eines Gerichtsverfahrens kleinere Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zu schlichten und Sühneversuche durchzuführen.

Die Palette der möglichen Fälle reicht dabei von Nachbarschaftsstreitigkeiten über Ärger mit dem Vermieter bis hin zu Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Beleidigung oder Sachbeschädigung. Es gibt eben vieles, was die Gemüter erhitzt und die Menschen schnell auf die Palme bringt.

Seit Ende 2012 hat diese Aufgabe  Roswitha Häder inne. Ihre Stellvertreterin Ulrike Berghof ist seit Mai 2015 in dem Ehrenamt tätig. Sie bieten regelmäßig Sprechstunden an.

Weißwasseraner und Weißkeißeler können sich schriftlich bis zum 28. Februar bei der Großen Kreisstadt Weißwasser/O.L., Referat Oberbürgermeister, Marktplatz, 02943 Weißwasser/O.L., bewerben.

(pm/ni)