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| 18:00 Uhr

Aufgeschnappt
Was hinter Rietschen kommt

 Petra Sczesny hat sich in dieser Woche als Reiseleiterin probiert.
Petra Sczesny hat sich in dieser Woche als Reiseleiterin probiert. FOTO: Christian Köhler
Weißwasser. Was den Reportern in der Lokalredaktion Weißwasser in dieser Woche alles zu Ohren gekommen ist. Von Christian Köhler

Während der ersten Sitzung des neuen Rietschener Gemeinderates in dieser Woche hatte Bürgermeister Ralf Brehmer (parteilos) mit dem Rat darüber gesprochen, wie die Gratulation der Jubilare denn in den nächsten Jahren vonstatten gehen soll. Bislang sind sowohl er als auch Vertreter des Gemeinderates zu Geburtstagen von Bürgern gegangen. Dazu bestellt die Gemeinde stets Blumen beim einzigen Blumenhändler in Rietschen, dem „Gänseblümchen“. Um den „Neuen“ das Schmackhaft zu machen, erzählt Brehmer: „Bislang hat das ganz gut geklappt, und bei manchen Besuchen wurde schon ordentlich am Vormittag gefeiert.“

Beim Besuch des Amtschefs für Kommunales und Bauen des sächsischen Innenministerium, Thomas Rechentin, bemerkt dieser in Weißwasser: „Ich bin froh, hier zu sein. Man hat nämlich den Eindruck, alles was hinter Rietschen ist, wird im Landkreis Görlitz nicht ganz so wahrgenommen.“ Rechentin blickt in Richtung Presse und fügt an: „Und das muss auch mal gesagt werden: Der Bundesverkehrswegeplan ist unterfinanziert. Uns als Freistaat ärgert es, dass der Bund nun Mittel des Kohlesstieges nutzt, um das zu finanzieren, was er eigentlich sowieso machen müsste.“

Beim Besuch des Verbandspräsidenten der Deutschen Wohnungswirtschaft, Axel Gedaschko, hat sich die Chefin der WBG Wohnungsbaugesellschaft Weißwasser mbH als Reiseleiterin gegeben. Mit einem Bus sind die Vorstände und Geschäftsführer der hiesigen Wohnungsunternehmen sowie deren Dachverbände durch Weißwasser gefahren. Während Petra Sczesny nicht nur auf die Geschichte der Stadt einging und stets appellierte: „Wir kleinen Wohnungsunternehmen werden zu wenig von der Politik gehört“, ist Axel Gedaschko nicht darüber hinweggekommen, dass in Weißwasser die oberen Etagen von Wohnblöcken abgerissen werden, während die noch bewohnt sind. „Das habe ich noch nicht gesehen“, sagt er.

Der Kritik von Politikern und einigen Studienverfassern – etwa Ifo oder Leibnitz –, viel Steuergeld für die Sanierung des Rakotz-Ensembles auszugeben, statt woanders, nämlich in großen Zentren zu investieren, entgegnet der Görlitzer Landrat Bernd Lange (CDU) in Kromlau: „Es ist gut angelegtes Geld, und die, die nur schimpfen, haben sich bislang im ländlichen Raum noch nicht eingebracht.“ (ckx)

 Für Freude hat der Radeberger Spielmannszug gesorgt. Der ist diese Woche durch Weißwasser gelaufen und hat die Blicke auf sich gezogen.
Für Freude hat der Radeberger Spielmannszug gesorgt. Der ist diese Woche durch Weißwasser gelaufen und hat die Blicke auf sich gezogen. FOTO: Christian Köhler
 Für Freude hat der Radeberger Spielmannszug gesorgt. Der ist diese Woche durch Weißwasser gelaufen und hat die Blicke auf sich gezogen.
Für Freude hat der Radeberger Spielmannszug gesorgt. Der ist diese Woche durch Weißwasser gelaufen und hat die Blicke auf sich gezogen. FOTO: Christian Köhler
 Petra Sczesny hat sich in dieser Woche als Reiseleiterin probiert.
Petra Sczesny hat sich in dieser Woche als Reiseleiterin probiert. FOTO: Christian Köhler