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| 15:29 Uhr

Kostenlos Surfen am Marktplatz
Weißwasser hat seinen ersten WLan-Hotspot

 SWW-Chefin Kathrin Bartsch, Oberbürgermeister Torsten Pötzsch, Julien Monier, Geschäftsführer und Direktor des Geschäftsbereichs Energie bei Veolia Deutschland und SWW-Geschäftsführer Stefan Przymosinski geben das Startsignal für den neuen WLan-Hotspot in Weißwasser.
SWW-Chefin Kathrin Bartsch, Oberbürgermeister Torsten Pötzsch, Julien Monier, Geschäftsführer und Direktor des Geschäftsbereichs Energie bei Veolia Deutschland und SWW-Geschäftsführer Stefan Przymosinski geben das Startsignal für den neuen WLan-Hotspot in Weißwasser. FOTO: Christian Köhler
Weißwasser. Die Stadtwerke haben es möglich gemacht, dass nun am Marktplatz kostenlos gesurft werden kann. Von Christian Köhler

Während die Deutsche Telekom den Glasfaserausbau für das Vectoring in Weißwasser nicht pünktlich im Oktober 2018 fertiggestellt hat, haben die Stadtwerke Weißwasser GmbH (SWW) gemeinsam mit der Stadtverwaltung den ersten WLan-Hotspot der Stadt am Marktplatz in Betrieb genommen. „Wir hatten ursprünglich vorgesehen, die Antenne sichtbar aufzustellen“, erklärt Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext), „aber wegen der neuerlichen Zerstörung der E-Ladesäulen am Markt haben wir die Antenne ins Rathaus gelegt.“

Diese bietet seit Mittwoch freies WLan für alle. Unter dem Hotspot-Namen „Weißwasser(er)leben“ können hier bis zu 256 Nutzer gleichzeitig surfen, ohne eigenes Datenvolumen aufbrauchen zu müssen. „Die Nutzung ist kostenfrei“, erklärt Stadtwerke-Chefin Katrin Bartsch. Man müsse sich nicht anmelden, sondern nur die Geschäftsbedingungen akzeptieren. Die Antenne ist so ausgerichtet, dass man bequem auf dem Marktplatz mit einer Up- und Downloadgeschwindigkeit von zehn Megabit/Sekunde surfen kann. „Zum Filme herunterladen reicht es nicht, aber bei normalen Anwendungen gibt es kein Problem“, so die SWW-Geschäftsführerin. Zumal die Surf-Dauer vorerst auf eine Stunde pro Tag begrenzt ist. „Wir werden abwarten, wie sich alles entwickelt“, erklärt Torsten Pötzsch.

Ursprünglich, so verrät der Geschäftsführer und Direktor des Geschäftsbereichs Energie bei Veolia Deutschland, Julien Monier, stamme die Idee aus Braunschweig. „Dort haben wir vor zwei Jahren fünf solcher Hotspots errichtet und eine gute Resonanz dafür erfahren“, erklärt er auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Man könne sich gut vorstellen, weitere Hotspots – im Gespräch ist der Bahnhof – einzurichten. Das aber sei vorerst Zukunftsmusik.

Bewusst habe man den Namen „Weißwasser(er)leben“ gewählt, denn die gleichnamige App, die seit zwei Monaten angeboten wird, zähle bereits 2300 User. „Ohne ein tolles Team im Hintergrund wäre das alles gar nicht möglich“, bedankt sich die SWW-Chefin bei den Mitarbeitern.