Die Wählergemeinschaft Klartext hat am Mittwoch zu einem Bürgerforum eingeladen. Nach Angaben von Stadtrat Andreas Friebel (Klartext) sind dabei rund 40 Einwohner begrüßt worden. „Wir haben über zwei Themen diskutiert: Über die geplante Sanierung des Jahnbades sowie über das weitere Vorgehen in Sachen Braunsteichbrücke“, berichtet der Stadtrat.

Während in Sachen Jahnbad der Wunsch geäußert wurde, bei den Planungen für die Sanierung auch den möglichen, künftigen Betreiber, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Weisswasser (DLRG) miteinzubeziehen, sind mehrere Vorschläge für die Erneuerung der Braunsteichbrücke geäußert worden.

Klar ist, aufgrund der aktuellen Finanzlage der Stadt wird sich eine Sanierung nicht so einfach realisieren lassen. Die Frage ist also zunächst, wie ließe sich die Sanierung dennoch realisieren? Und, gibt es valide Kostenschätzungen? Anfang 2019 ist von eine erste Schätzung von Bauamtsleiter Thomas Böse auf rund 300 000 Euro gemacht worden. Unklar ist, mit welchen Kosten gerechnet werden müsste, wenn ein Planer sich mit der Brücke beschäftigt.

Frank Schwarzkopf, Vorsitzender des Stadtvereins in Weißwasser, kann sich vorstellen, dass der Verein hilft. „Wir denken, dass den Einwohnern der Erhalt der Brücke wichtig ist, deshalb würden wir gern bei der Akquirierung der Mittel helfen“, sagt er gegenüber der Rundschau. Dazu allerdings, so Schwazkopf, müsse der Stadtrat sich dazu bekennen. „Das muss kein Beschluss sein, aber es muss vorher klar sein, was mit der Brücke passieren soll.“ Man stehe dabei noch am Anfang, wolle weiter nach Lösungen suchen. Nach Ostern, so Andreas Friebel, sei eine weitere Runde zu dem Thema geplant. ckx