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Feuerwehr
Weißwasser braucht einen neuen Wehrleiter

Der stellvertretender Wehrleiter Sven Müller.
Der stellvertretender Wehrleiter Sven Müller. FOTO: Gabi Nitsche
Weißwasser. Gerd Preußing hat nach 13 Jahren seinen Posten zur Verfügung gestellt. Jetzt muss eine Lösung gefunden werden.

Gerd Preußing (55) steht ab 1. Februar nicht mehr als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Weißwasser zur Verfügung. 13 Jahre nahm Preußing die Verantwortung wahr. Ein Nachfolger ist bis dato nicht gefunden, obwohl Preußing diesen Schritt schon vor Wochen gegenüber den Kameraden angekündigt hatte, hieß es am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung. Das bedeutet, dass Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) einen Kameraden kommissarisch mit der Leitung der Wehr für die nächsten Wochen beauftragen muss. Das in der Satzung festgeschriebene weitere Vorgehen soll in den kommenden Tagen beraten werden.

 Neuer stellvertretender Wehrleiter seit Freitag ist Sven Müller. Von 36 stimmberechtigten Kameraden stimmten in geheimer Wahl 29 für ihn, fünf dagegen und zwei Stimmen waren ungültig. Nach dem Rücktritt von Markus Grimmer im vergangenen Jahr stand die Neuwahl auf der Tagesordnung.

Sven Müller war der einzige Kandidat für den Posten. Seit vielen Jahren im Ehrenamt und einer der Zugführer der Feuerwehr hofft er auf die Unterstützung der Kameraden. Das sprach dieser Freitagabend deutlich aus. „Die Feuerwehr lebt vom Mitmachen. Wenn Ihr mich wählt, brauche ich Euch – jeden Einzelnen. Wir haben viel geschafft und oft bewiesen, dass wir es können“, so der Weißwasseraner vor seiner Wahl. Ausführlich berichtet die RUNDSCHAU von der Jahreshauptversammlung und den Gründen, die zum Rücktritt von Preußing führten, in der nächsten Ausgabe.

(ni)