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| 01:35 Uhr

Weißkeißeler Rat kritisiert zu lange Fristen

Weißkeißel. „Vier Wochen – das ist einfach zu lange“, erklärt der Weißkeißeler Gemeinderat Reinhard Wolsch (Die Linken) und meint damit die Schilderproblematik am Kreisverkehr am Ortseingang in Weißkeißel. Nach einem tödlichen Unfall mit einer Radfahrerin war durch einen Bürger angeregt worden, die Beschilderung zu überdenken.

Nachdem dies im Gemeinderat angeregt worden war, wurde kurzfristig eine durchgeführten Verkehrsschau durchgeführt. Danach stand fest, Schilder werden versetzt bzw. Geschwindigkeiten reduziert. So wurde es in der Ratssitzung im November verkündet. Passiert ist bisher nichts, wie nun festgestellt wurde.

"Und das, wo die Schilder nur 150 Meter versetzt werden sollten. Das hätte gemacht werden können, als es kalt war", legte Reinhard Wolsch bei seiner Kritik noch einmal nach.

Der stellvertretende Bürgermeister Wilfried Noack (freie Wähler) konnte die Kritik verstehen. Eine Antwort hatte er nicht parat, denn er war gerade mal eine Stunde vor Beginn der Ratssitzung am Mittwoch durch Bürgermeister Andreas Lysk (Freie Wähler) mit der Sitzungsleitung beauftragt worden. "Unser Bürgermeister ist ein Opfer der Witterung. Er schafft es nicht rechtzeitig zu uns", so Noack. rw