| 16:21 Uhr

Meldung
Weißkeißeler kritisieren Infopolitik

Weißkeißel. Der Weißkeißeler Gemeinderat kritisiert die Informationspolitik des Kontaktbüros Wölfe.

Wie der Gablenzer Gemeinderat hat auch der Weißkeißeler in seiner jüngsten Sitzung die Informationspolitik des Kontaktbüros Wölfe in Sachsen kritisiert. Zwar sei nach den Vorfällen in Weißkeißel und Krauschwitz an alle Haushalte ein Handzettel verteilt worden. „Aber wenn man ehrlich ist, standen da vor allem Telefonnummern drauf“, so der stellvertretende Bürgermeister Wilfried Noack. So sei eben leider viel Raum für Angst und Gerüchte geblieben. Noack fragte in diesem Zusammenhang auch, ob den Hundebesitzern nicht auch eine Entschädigung zustehen müsste. Schließlich koste auch ein Hund viel Geld.

Von einem kranken Wolf, der mittlerweile tot ist, waren Hunde in Krauschwitz und Weißkeißel angegriffen und getötet worden.

(rw)