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| 15:27 Uhr

Katastrophenschutz
Bei Stromausfall gewappnet sein

Das Feuerwehrgerätehaus wird mit einem Notstromaggregat aufgerüstet.
Das Feuerwehrgerätehaus wird mit einem Notstromaggregat aufgerüstet. FOTO: Regina Weiß
Weißkeißel. Gemeinde schafft für die Feuerwehr Weißkeißel eine Netzersatzanlage an. Von Regina Weiß

„Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ lautete der Titel eines ganz bekannten Kinderbuchs zu DDR-Zeiten. Mal auf die Zukunft der Weißkeißeler Wehr angespielt, dürfte bei der bald niemals mehr Kaffee kalt werden. Nicht etwa, weil man pausenlos Zeit hätte, denselben zu trinken, sondern weil es an Strom nicht mehr mangelt, um ihn bei Temperatur zu halten.

Dafür sorgt eine Neuanschaffung der Gemeinde. Es geht um eine Netzersatzanlage – vielen eher als Notstromaggregat geläufig. Hintergrund sind die Sturmereignisse der Vergangenheit, in deren Folge es  auch Stromausfälle gegeben hat.  „Mit dem neuen Gerät kann die Feuerwehr autark arbeiten und auch im Fall eines Falles Anlaufstelle für die Bürger sein“, formuliert es Bürgermeister Andreas Lysk (parteilos) jüngst im Rat. Die Feuerwehr verfügt über einen großen Schulungsraum, hat eine Küche, sodass sich dort auch mehrere Personen aufhalten können.

Beim Landkreis wurde ein Fördermittelantrag gestellt. Hieß es zunächst, mit dem Geld sei erst 2019 zu rechnen, wird es doch schon in diesem Jahr freigegeben.

Der Fördersatz für die Anschaffung, die sich auf rund 40 000 Euro beläuft, beträgt 75 Prozent. Der Eigenanteil der Gemeinde von rund 10 000 Euro wird durch eine Spende der Jagdgenossenschaft Weißer Hirsch – diese beträgt  von 3000 Euro – minimiert. Außerdem habe man bei der Leag einen Antrag auf Zuschuss gestellt.

Installiert wird die Anlage in einem Container am Gerätehaus. In diesem Zusammenhang will man den Außenbereich des Depots neu überdachen. Denn der Unterstand für die Kameraden ist nicht mehr zeitgemäß.