ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 03:00 Uhr

Weißkeißel lässt sich Heimatstube einiges kosten

Weißkeißel. Die Heimatstube in Weißkeißel wird teurer, als bei den ersten Kostenschätzungen angenommen wurde. Das hat Bürgermeister Andreas Lysk (parteilos) am Dienstag dem Gemeinderat mitgeteilt. Regina Weiß

Aus diesem Grund mussten die Räte über eine überplanmäßige Ausgabe entscheiden. Einstimmig gaben sie weitere 45 000 Euro für die Heimatstube/Dorfmuseum frei. Der Großteil der bis dato geplanten Summe von 140 000 Euro steht als Haushaltsausgaberest aus 2013 noch zur Verfügung. Denn in dem Jahr wurde nur geplant.

"Die ersten Schätzungen für den Bau stammen aus dem Winter 2011", begründete Lysk die nun ersichtliche Kostensteigerung. Hinzu kommt, dass man bei der Ausstattung eins drauflegte. "Wir bauen nur einmal und dann richtig", so die Devise von Andreas Lysk. Denn Tisch, Tafeln und drei Lampen an der Decke seien längst nicht mehr zeitgemäß, wenn es um die Präsentation von Geschichte geht. Erinnerungsstücke sollen sich vielmehr in Vitrinen wiederfinden, außerdem planen die Weißkeißeler einen Computer mit Touchscreen (Berührungsbildschirm). So können sich Besucher Videos ihrer Wahl oder Bilderstrecken anschauen, die bei vormaligen Dorffesten geschossen wurden. "Denn nicht alles lässt sich an die Wand hängen. Außerdem wollen wir uns auch den neuen Medien öffnen", so Lysk weiter. LED-Beleuchtung, Spots und eine Außenbeleuchtung als nächtlicher Hingucker will sich Weißkeißel außerdem leisten.

Damit der Bau weiter vorangehen kann, hat der Gemeinderat ebenfalls am Dienstag Bauaufträge im Gesamtwert von rund 45 360 Euro an einheimische Betriebe vergeben.

Maler- und Fußbodenarbeiten wird die Firma Karsten Rathmann, Tischlerarbeiten (Türen/Fenster) die Firma Melcher und Elektroarbeiten die Firma Stelter ausführen.

Das Bauvorhaben liege im Plan. Als nächstes werde die Bodenplatte für die Heimatstube gegossen. Derweil laufen die Pflasterarbeiten am Pavillon. Dieser wird beim Hexenfeuer am 30. April in Betrieb gehen.