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| 17:26 Uhr

Feuerwehr
Weißkeißel in der Sturmnacht ohne Funkverbindung

Weißkeißel. Rund 15 Jahre hat man beim Thema Digitalfunk für die Feuerwehren in Sachsen rumgemährt. Nun ist er da und bei einer Bewährungsprobe gleich mal wieder weg. Der Sendemast für den Raum Weißkeißel und die Neißeregion war am Donnerstag vor einer Woche ohne Strom und damit war zur Leitstelle kein Kontakt mehr möglich, schildert Weißkeißels Wehrleiter René Glowna am Donnerstagabend in der Ratssitzung im Dorf. Das Thema wird angesprochen, weil Ratskollegin Susann Walschek wissen will, welche Folgen der Sturm in der Gemeinde hatte.

Rund 15 Jahre hat man beim Thema Digitalfunk für die Feuerwehren in Sachsen rumgemährt. Nun ist er da und bei einer Bewährungsprobe gleich mal wieder weg. Der Sendemast für den Raum Weißkeißel und die Neißeregion war am Donnerstag vor einer Woche ohne Strom und damit war zur Leitstelle kein Kontakt mehr möglich, schildert Weißkeißels Wehrleiter René Glowna am Donnerstagabend in der Ratssitzung im Dorf. Das Thema wird angesprochen, weil Ratskollegin Susann Walschek wissen will, welche Folgen der Sturm in der Gemeinde hatte.

Elf Einsätze waren es insgesamt für die Feuerwehr. Vor allem umgestürzte oder vom Abbrechen bedrohte Bäume räumten die Floriansjünger weg. Dabei hatten sie vor allem ein Augenmerk auf die drei „Hauptstraßen“ der Gemeinde – die B 115, den Grenzzubringer und die Straße nach Weißwasser.

René Glowna schätzt ein, dass die Folgen von Friederike nicht mit denen von Kyrill zu vergleichen seien. Aber der jüngste Sturm habe mehr Schäden als die vom letzten Herbst verursacht, vor allem auch im privaten Bereich.  Drei Stürme im letzten Jahr, einer jetzt im Januar – das sorge auch beim Wehrleiter schon für Kopfzerbrechen. Nur gut, dass die Feuerwehr mit ihrem Notstromag­gregat für Licht im eigenen Depot sorgen konnte. „Es kamen auch Bürger vorbei, um sich zu informieren“, erzählt René Glowna.

Wilfried Noack, der als stellvertretender Bürgermeister die Sitzung am Donnerstag geleitet hat, macht sich mehr Sorgen um die Stabilität der Stromversorgung in solchen Fällen. „Es sind ja nicht nur die Haushalte betroffen, es hängen ja viele Betriebe dran“, so Noack.