In diesem Jahr fand der Weihnachtsmarkt in Weißwasser zum  zweiten Mal als „Weihnachtsmarkt in der Glasmacherstadt“ statt. Rund um das Soziokulturelle Zentrum Telux in der Straße der Einheit wurden vier Tage lang die Besucher in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzt.

Die warmen und gemütlichen Innenräume des Gebäudes wurden von den  vielen Kindern in Besitz genommen. Es gab gleich mehrere Bastelstraßen.

So groß wie noch nie zuvor war der Glasmacherstollen, der am vergangenen Sonnabend angeschnitten wurde. Das war einer der Höhepunkte in Weißwassers Weihnachtstradition. In einem Moment, in dem der Regen ein wenig nachgelassen hatte, trugen vier „Glasmacher“ den 100 Kilogramm schweren Glasmacherstollen zum Anschnitt auf die Bühne. Mit etwas Rum wurde „die heiße Schmelze“ nachempfunden.

Bäckermeister Maik Mersiovsky (auf dem Foto zu sehen) teilte sein selbst kreiertes und insgesamt 2,40 Meter langes Gebäck in kleine Portionen auf. Die wurden an die schon ungeduldig wartenden Weihnachtsmarktbesucher verkauft.

Der Erlös aus dem Verkauf des leckeren Weihnachtsstollens soll der Refinanzierung des Telux-Weihnachtsmarktes dienen. Die Veranstalter hoffen, damit schon ein kleines finanzielles Polster für die Veranstaltung im kommenden Jahr zu schaffen. Das Gebäck mundete den Weißwasseranern ausgezeichnet.

Joachim Rehle