An verschiedenen Orten der Oberlausitz bereitet man sich in diesen Tagen auf die Ankunft des Friedenslichts aus Bethlehem vor.

Die Flamme, in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet, wird auch in diesem Jahr in die Welt getragen. Per Zug wurde das Licht am letzten Sonntag an über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland gebracht: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz – sowie in andere Länder Europas und sogar bis nach Amerika. Das teilt Werner Karg von Kirchgemeinde Schleife mit.

Ein Symbol für Frieden und Wärme

Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.

In Boxberg laden die Kirchengemeinden um den Bärwalder See und der CVJM Boxberg am Donnerstag, 19. Dezember, ab 16 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus zu einem stimmungsvollen Nachmittag mit dem Friedenslicht ein.

Übergabe beim Weihnachtsmarkt in Rohne

In Rohne wird das Licht am Samstag, 21. Dezember, im Rahmen des Weihnachtsmarktes auf dem Njepila-Hof weitergegeben.

Am vierten Adventssonntag während des Gottesdienstes ab 9.30 Uhr kann das Licht in Schleife in der Dorfkirche in Empfang genommen werden.

Am Nachmittag gibt es dann ab 16 Uhr in Groß Düben, Halbendorf, Lieskau, Mühlrose, Mulkwitz und Trebendorf dörfliche Zusammenkünfte im Schein des Friedenslichtes.