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| 01:01 Uhr

W.C.B.-Team in Weißwasser: „Wir sind noch da“

Auch wenn es die Jugendhilfeagentur des Jugendringes im W.C.B. nicht mehr gibt, heißt es nicht, dass es im Haus an der Görlitzer Straße 5 ruhig geworden ist. „Uns gibt es noch“ , war der Tenor eines Treffs von Ehrenamtlichen, Stadtverwaltung, Jugendhilfeagentur im Korczak-Haus und der Presse. Von Regina Weiß

„Wir wurden von vielen Leuten angesprochen, ob es uns nicht mehr gibt„ Ob die Angebote gestorben sind““ , gibt Moises Mogollones, einer der Ehrenamtlichen des W.C.B. die Meinung vieler wieder.
Auch wenn es nur noch eine Jugendhilfeagentur in Weißwasser gibt und die im W.C.B die Pforten zum Jahresende schloss, halten die Ehrenamtlichen die Pforten offen. „Wir machen weiter“ , heißt es. Aus diesem Grund lud man gestern zu einer Gesprächsrunde ein.

Dankeschön an BVMW
Die Gelegenheit nutzte Moises Mogollones, um sich ganz herzlich beim Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft zu bedanken. „Denn wir haben ja die 805 Euro aus der Versteigerung des Tag-der-Sachsen-Hauses bekommen. Und das Geld werden wir für unsere Projekte verwenden“ , so Moises Mogollones.
Geld und Projekte - das eine geht nicht ohne das andere. Von den 107 500 Euro, die die Stadt Weißwasser für die Träger der örtlichen Jugendhilfe 2006 bereitstellt, sind 2550 Euro für Projekte des W.C.B. vorgesehen. „Der Kulturausschuss wird eine entsprechende Empfehlung aussprechen“ , so Fachbereichsleiter Karl-Heinz Melcher von der Stadtverwaltung. Natürlich hoffen alle, dass auch der Landkreis zu seinen Aussagen steht und er den W.C.B.lern finanziell mit unter die Arme greift. „Der Bedarf des W.C.B. in Weißwasser ist unstrittig“ , unterstrich gestern Ernst Opitz von der Jugendarbeit der evangelischen Kirche, dem Träger der Jugendhilfeagentur im Korczak-Haus. Pädagogisch werden die Ehrenamtlichen von der Agentur angeleitet. Die Aufgabe übernimmt Susann Tharank-Allwardt, die früher im W.C.B. gearbeitet hat.

Viele Projekte
Dass, was auch 2005 gut lief, wird auch 2006 im Haus an der Görlitzer Straße angeboten. So findet 14-täglich mittwochs das Elternfrühstück statt. Von 10 bis 12 Uhr können Eltern bei Kaffee und Tee zwanglos ins Gespräch kommen und über ihre Sorgen und Nöte reden. Der nächste Termin ist der 1. Februar. Ebenfalls 14-täglich am Montag gibt es von 15.30 bis 17.30 Uhr den Elternkreativkreis. Hier sollte man sich den 6. Februar vormerken. Der nächste offene Treff findet am 8. Februar von 10 bis 12 Uhr statt. Gut angekommen ist auch die Elterndisko. Alle Tänzer sind wieder am 24. Februar ab 20 Uhr eingeladen. Der Gesprächskreis „Frauen unter sich“ trifft sich das nächste Mal am 17. Februar von 10 bis 12 Uhr. Das Theaterprojekt, immer dienstags von 16 bis 18 Uhr, wird ebenso fortgeführt. Und last but not least gibt es auch das Schülercafé, das von Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr offen ist.
Festgehalten wird natürlich auch am Projekt „Sport gegen Gewalt“ - dem schon traditionellen Mitternachtsturnier. „Der Kampfgeist der Freizeitsportler war für mich beeindruckend“ , schildert Moises Mogollones. Er hat sozusagen den Staffelstab von Frank Stukatz übernommen. Ihm zur Seite steht der Ehrenamtliche Daniel, aber natürlich auch die Bundespolizei. Kontaktbeamter Uwe Schneider und Moises Mogollones arbeiteten auch zusammen, um das Projekt „Klub junger Detektive“ , welches in Bad Muskau seit über einem Jahr sehr erfolgreich läuft, in Form einer Präsentation darzustellen. „An dieser Arbeit hat Moises Gefallen gefunden. Und die Idee wurde geboren, so einen Klub auch im W.C.B. zu installieren“ , so Uwe Schneider.
„Diese Idee muss noch reifen“ , so Moises Mogollones. Wenn man das länderübergreifend organisieren will, so sprach Karl-Heinz Melcher an, könnte man Kontakte nach Zary knüpfen.

Zum Thema Kontakte
  Informationen sind unter 03576/20 89 98 möglich.
Auch an Angeboten des Ferienexpresses wird im W.C.B. gearbeitet.
Die Angebote können nur fortgeführt werden, wenn das Haus nicht nur von der Stadt, sondern auch vom Landkreis unterstützt wird.