Sie geben Einblicke in die Technologie der Wasseraufbereitung und -verteilung und beantworten Fragen rund um das kühle Nass.
Der Tag des Wassers unter der Schirmherrschaft der UNESCO steht 2006 unter dem Thema Wasser und Kultur. Dem glasklaren Wasser der Quellen und Bäche verdankt Weißwasser übrigens seinen Namen. In Deutschland zeugen Aquädukte und Wassertürme von der langen Geschichte der Wasserversorgung. Der zehneckige Wasserturm in Weißwasser weist eine bauliche Besonderheit auf, denn eigentlich besteht er aus zwei Türmen. In den 30-iger Jahren stieg mit der Entwicklung der Industrie und der Bevölkerung von Weißwasser der Wasserbedarf. Deshalb wurde das Speichervolumen des 1909 gebauten Wasserturms auf 1100 Kubikmeter vergrößert. Aus Kostengründen trug man jedoch von dem alten Wasserturm nur das Dach ab und baute den neuen Turm um den alten herum. Zwischenzeitlich hat die technologische Anlage des Wasserturms ausgedient. Moderne Druckerhöhungsstationen und Speicherbehälter haben die Versorgung der S tadt übernommen. "Am Tag des Wassers können die Besucher nicht nur Interessantes zur Geschichte des Wasserturms hören, sondern auch den Turm bis zur zweiten Ebene besichtigen", sagt Petra Brünner von den Stadtwerken. Das Wahrzeichen ist 36 Meter hoch.