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| 15:15 Uhr

Aufgeschnappt
Der blaue Daumen

Peter Hubatsch (Mitte) wurde zum Ehrenmitglied von Blau-Weiß Kromlau ernannt.
Peter Hubatsch (Mitte) wurde zum Ehrenmitglied von Blau-Weiß Kromlau ernannt. FOTO: Blau-Weiß Kromlau
Weißwasser. Was den Journalisten Besonderes in der vergangenen Woche aufgefallen ist.

Dass die Waldeisenbahn ihre Signaltechnikhäuschen mit Bildern verziert hat, finden auch die Gablenzer toll. Nur, dass auf einem der Fotos eine Person über die kleine Rakotzbrücke spaziert, sollte so nicht zu sehen sein. Die Kleinbahn reagierte sofort und ließ das Motiv ändern, um nicht noch mehr Leute auf dumme Ideen zu bringen. Zeitgleich mutmaßten die Bürger, wer das auf der Brücke sein könnte. „Es ist keiner, egal, an den ihr denkt“, „klärte“ Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) auf.

Beim jüngsten Technischen Ausschuss in Bad Muskau nannte Bürgermeister Andreas Bänder (CDU) andere Zahlen, als in der Beschlussvorlage notiert waren. „Jetzt lasse ich schon die Zahlen weg. Es ist also eindeutig Zeit für den Feierabend“, so Bad Muskaus Stadtchef.

Die Anzeigentafel an der Marina in Klitten – ab ins Wasser:
Die Anzeigentafel an der Marina in Klitten – ab ins Wasser: FOTO: Regina Weiß

Hafenmeister Gerhard Stübner ist absolut happy über das Sommerwetter. Bei 27,3 Grad Celsius Wassertemperatur im Bärwalder See gebe es ja eigentlich kein Halten mehr. „Die Gäste sind absolut begeistert über unsere Wasserqualität. Das ist uns übrigens bei der jüngsten Probe wieder bestätigt worden“, so Stübner. Viele Gäste sind dann auch neugierig und wollen wissen, was das Geheimnis des Sees ist. „Das verraten wir natürlich nicht“, muss Stübner mit der Sonne um die Wette lachen. Wahrscheinlich hat der Boxberger nicht den grünen, sondern den blauen Daumen. Außerdem hat er Verständnis für die Nachwuchssegler, wie Frank Miersch, Chef des Lausitzer Segelclubs, berichtet. Die Wasserpflanzen hätten dafür gesorgt, dass sich die Schwerter der Segelboote verfangen. Doch Stübner habe den Kontakt mit der LMBV hergestellt und diese hatte den „Friseur“ geschickt, um dem Grün einen Kurzhaarschnitt zu verpassen.

Carmen Nebel beim jüngsten Schlossgespräch.
Carmen Nebel beim jüngsten Schlossgespräch. FOTO: Peter Weiß

Als Carmen Nebel in Grimma geboren wurde, wollte ihre Mutter das Kind erst sehen, bevor es den Namen bekommt. Die schwarzen Haare des Neugeborenen waren schließlich ausschlaggebend für die Namenswahl. „Meine Mutti war 19. Was sie damals nicht wusste, dass alle Kinder dunkle Haare bei der Geburt haben“, erfahren die Besucher des jüngsten Schlossgesprächs. Dort gibt die Moderation auch zu, bestens beim Wohnungaufräumen und Bügeln zu entspannen. „Oh toll, eine Frau, die gern bügelt“, so Michael Kretschmer, Moderator und Ministerpräsident. Es klingt dabei so, als würde er sie gleich zu sich nach Hause einladen. „Sagen Sie das bloß nicht meiner Frau“, nimmt er den gut 200 Besuchern im Festsaal ein Versprechen ab.

Der Rietschener Gemeinderat Horst Mrusek hat in der jüngsten Sitzung einen interessanten Vorschlag unterbreitet. Die Gemeinde möge doch zeitnah den Radweg zwischen Hammerstadt und Rietschen freischneiden. Die Trasse wachse immer mehr zu, und man müsse schon den Kopf einziehen. Prompt gab es Widerspruch. Begründung: Für Mruseks Körpergröße reiche die Durchfahrtshöhe allemal. Bürgermeister Ralf Brehmer versprach aber dennoch Abhilfe.

Einen besonderen Moment gab es am vergangenen Sonntag auf dem Fußballplatz von Blau-Weiß Kromlau. Der 75-jährige Peter Hubatsch wurde zum Ehrenmitglied der Blau-Weißen ernannt. Peter Hubatsch ist langjähriges Mitglied des Vereins und lebt seit Anfang des Jahres im betreuten Wohnen in Weißwasser. Immer wenn es sein Wille ist, holen ihn die Sportfreunde zu den Heimspielen nach Kromlau. Nach wie vor hat der Senior nämlich viel Spaß am Geschehen rund um das runde Leder. Die besondere Ehrung wurde durch die Vorstandsmitglieder Henry Schacher und Frank Domel durchgeführt. Dass das Pokalspiel gegen Gelb-Weiß Görlitz am Ende 1:4 ausging, wurde da fast zur Nebensache. (pm/rw/trt)

Innerhalb weniger Tage hat es die Straßenmeisterei geschafft, ein neues Ortsschild an der Weißwasseraner Tiergartenstraße zu befestigen. Diesmal stimmen sogar Inhalt und Orthografie. Die mit der vorherigen Tafel von der Behörde angeregte Eingemeindung von Trebendorf nach Halbendorf dürfte damit also vom Tisch sein.
Innerhalb weniger Tage hat es die Straßenmeisterei geschafft, ein neues Ortsschild an der Weißwasseraner Tiergartenstraße zu befestigen. Diesmal stimmen sogar Inhalt und Orthografie. Die mit der vorherigen Tafel von der Behörde angeregte Eingemeindung von Trebendorf nach Halbendorf dürfte damit also vom Tisch sein. FOTO: Torsten Richter-Zippack
(pm/rw/trt)