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| 02:47 Uhr

Warum der Sinneswandel?

Am Mittwoch bei der Diskussion um das 43-Punkte-Sparkonzept von Weißwasser hätte ich einigen Stadträten gern hinter die Stirn geschaut. Woher kommt dieser plötzliche Sinneswandel, ein Vorhaben zu kippen, in das man selbst stundenlang Energie steckte? Da opfert der Großteil der Räte einen halben Samstag, geht in Klausur, lässt die Köpfe rauchen, um einen Weg aus der finanziellen Krise zu finden, in die Weißwasser unverschuldet geraten ist.

Man einigt sich auf eine Strategie, und dann das. Warum stellt jemand seine eigenen Ideen so dermaßen infrage, frag ich mich?

Der Vorschlag, auch externes Wissen zu nutzen, ist legitim. Stichwort betriebsblind. Aber dabei sollte auch bedacht werden: Ein Fremder lässt den Rotstift vermutlich ohne Rücksicht auf Verluste kreisen. Möglicherweise auch über Zuschüsse an Vereine, die dem einen oder anderen Rat, der Mittwoch gegen das Konzept stimmte, lieb und teuer sind.

gabriela.nitsche@lr-online.de