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Warten auf die Sanierung ist zu Ende

Die Ortsdurchfahrt im Rietschener Ortsteil Werda soll saniert werden. Die Planung dafür übernimmt die Gemeinde.
Die Ortsdurchfahrt im Rietschener Ortsteil Werda soll saniert werden. Die Planung dafür übernimmt die Gemeinde. FOTO: ckx
Rietschen. Zwei Straßensanierungen in Rietschen und dessen Ortsteilen Werda und Nieder Prauske sind in der vergangenen Woche beim Technischen Ausschuss der Gemeinde vorberaten worden. Dabei stellte Gemeinderat Helmut Perk, der gleichzeitig für das Planungsbüro Grontmij sprach, die Vorhaben im Detail vor. Christian Köhler / Foto: ckx Foto: ckx

In Nieder Prauske wurde bereits seit mehreren Jahren über eine grundhafte Erneuerung eines Teils der Bautzener in Richtung Boxberg debattiert. "Nun hat die Gemeinde für den Landkreis die Planung übernommen", erläuterte Helmut Perk im Ausschuss. So sollen die Straße auf eine Breite von 5,5 Meter ausgebaut und die Thomas-Müntzer-Straße sowie die Bergstraße angebunden werden.

Ferner, so Helmut Perk, werde ein Gehweg mit einer Breite von 1,5 Metern ab dem Werdaer Weg errichtet. Die Einbuchtung der Bushaltestelle soll entfernt und dafür das Bushäuschen an den Straßenverlauf gestellt werden. "Uns geht es zudem um die Entwässerung, die ebenfalls erneuert wird", so Perk weiter. Hier liege seiner Ansicht nach auch der Grund, dass die Straße so marode geworden ist. Die Sanierung soll unter einer halbseitigen Sperrung erfolgen. Der Baubeginn sei unterdessen noch nicht klar, hieß es. Der Ausschuss folgte der Planung einstimmig.

Auch das Vorhaben für die Erneuerung der Kirchstraße in Rietschen bis nach Werda und Hammerstadt wurde im Ausschuss präsentiert. Hier soll die Straßenbreite ebenfalls 5,5 Meter betragen und die Grundstückzufahrten erhalten bleiben. Allerdings stellten sich unterschiedliche Probleme in den Ortslagen, weshalb Helmut Perk die Ortsdurchfahrt Rietschen und Werda einzeln vorstellte.

In Rietschen gehe es laut dem Planer um zwei Probleme: Einerseits müsse eine Lösung zur Entwässerung an der Kirche gefunden werden. Dort laufe das Wasser ungehindert an die Grundstücksmauer. "Der Landkreis wird die Kosten für eine Problemlösung nicht übernehmen, da das Wasser von einem Gemeindegrundstück kommt", erklärte Perk im Ausschuss. Daher müsse die Gemeinde sich eine Lösung überlegen. Andererseits müsse die Zufahrt zur Straße Am Wasserwerk übersichtlicher und mit einer Gehweganbindung versehen werden. "Das haben wir bei der Planung auch berücksichtigt", versicherte Helmut Perk.

In Werda soll in der Ortslage im Rahmen der Baumaßnahme ein neuer Gehweg auf der rechten Seite entstehen. "Zusätzlich haben wir eine neue Regenentwässerung vorgesehen, in die auch einige Gräben eingeleitet werden", erläuterte der Planer.

Auch in Werda soll die Bushaltestelle umgestaltet werden. Anmerkungen dagegen gab es von der Verwaltung: "In die Planung einbezogen werden muss die geplante Dorfheizung sowie die Erneuerung der Trinkwasserleitung", merkte Ulrike Kappler vom Rietschener Bauamt an. Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) regte an, die Straßenbeleuchtung auf die Seite des Gehweges zu nehmen und auch an den geplanten Breitbandausbau mit zu denken.

Sämtliche Hinweise werden nun in die Stellungnahme der Gemeinde zur Planung eingearbeitet, hieß es. Der Ausschuss stimmte einstimmig für die Planung.