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| 01:06 Uhr

Waren bestellt und dann nicht bezahlt

Weißwasser.. Nicht nur vor Weihnachten werden Geschenke und Waren aller Art gekauft. Aber immer ist es unabdingbar erforderlich, das Eingekaufte auch zu bezahlen. Ob der 53-jährige Angeklagte, der arbeitslos ist, sich dessen bewusst war, ist nicht nachzuvollziehen. (gh)


Jedenfalls ist er wegen Betrugs angeklagt worden und hatte sich deswegen vor Gericht unter Vorsitz von Richter Sven Handke zu verantworten.
Die Anklageschrift verlas Staatsanwalt Schneider. Demnach bestellte der Angeklagte mehrmals bei Versandhäusern Waren aller Art und versäumte es, die Rechnungen zu begleichen. Nun geht das gewiss im Versandhandel eine Weile gut, aber endlich ist die Geduld zu Ende. Es kommt zu Mahnungen und schließlich zur Anzeige. Eigentlich hätte der 53-Jährige gewarnt sein müssen, denn er war schon einschlägig vorbestraft, hatte also früher schon die gleichen Straftaten, die als Betrug eingeordnet werden, begangen. Aber er wurde aus dem Schaden nicht klug und fügte jetzt mit etwa 600 Euro die Schulden auf sein Betrugs-Konto hinzu. Anzeige und Anklage waren die Folge. Eigentlich hätte der Angeklagte vor dem Schaden klug sein müssen. Aber vielleicht geriet er in einen Kaufrausch, was bei der Fülle an bunten Prospekten und Katalogen nicht verwundert. Aber man sollte sich bescheiden. Das aber tat der Angeklagte nicht und machte sich des Betrugs schuldig. Das Bezahlen darf man eben nicht „vergessen“ .
Der Angeklagte wurde vom Gericht zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten zur Bewährung verurteilt. Er muss außerdem noch 100 Stunden gemeinnützige Arbeit unentgeltlich leisten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.