Das sorbische Wandbild an der früheren Kaufhalle "Minute" (heute "Schlecker") im Prof.-Wagenfeld-Ring stammt nicht, wie im Beitrag behauptet, von Eva-Maria Volck, einer Wegbegleiterin der Bildhauerin Dorothea von Philipsborn, sondern ist eine Arbeit des Künstlers Dieter Dressler, der, damals in Spremberg lebend, in der Region eine Reihe ähnlicher Fassaden-Wandbilder hinterlassen hat, so auch das Energie-Bild am früheren AWH am Spremberger Marktplatz. Die Keramiktafeln für das Weißwasseraner Wandbild hatte Dressler in Meißen anfertigen lassen, und eine trägt auch sein Signum. Heute lebt der 77-Jährige in Bayrisch-Gmain.Aufmerksam gemacht auf die Verwechslung hatte die Redaktion übrigens erst ein Künstlerkollege von Dressler, der Maler und Grafiker Gerd Hallaschk aus Pechern. thr