Der Waldsee in Groß Düben hat seine Fans. Bungalowbesitzer und Badegäste wissen das Plätzchen zu genießen. Auch Urlauber zieht es immer wieder an den See. 1500 Übernachtungen bedeuten eine normale Auslastung, wie Bürgermeister Helmut Krautz (parteilos) informiert. Die Zahl sei seit Jahren stabil und bringt der Kommune einiges an Einnahmen.

Preisanpassung

Jetzt wurden die Entgelte neu kalkuliert und Preisanpassungen vorgenommen. So steigt die Miete für den Festplatz von 30 auf 50 Euro. Die Anlage wird gern für Familienfeiern genutzt. Bei den sechs Bungalows und der Villa der Kommune wird die Aufwandspauschale für die ersten drei Tage von fünf auf zehn Euro angepasst. Darin ist die Reinigungsgebühr enthalten. Außerdem wird der Energiepreis angepasst, erklärt Kämmerin Carmen Petrick.

Imbiss - Fehlanzeige

Gern würde die Kommune auch mit Einnahmen aus dem Versorgungsbungalow rechnen. Doch dieser steht leer und Selbstversorgung ist angesagt. Der letzte Pächter, so muss Krautz eingestehen, habe leider „nur Dreck hinterlassen“. Mehrmalige Aufrufe im Internet, dass der Bungalow zu verpachten sind, liefen ins Leere. Aus der Ratsrunde wurde vorgeschlagen, im Dorfzentrum einen entsprechendes Such-Plakat aufzuhängen, damit es Durchfahrende sehen können.

Keine Kassierung

Aus Personalgründen gibt es seit Langem schon keine Eintrittsgeld-Kassierung am See. „Ich finde einfach niemanden“, muss Krautz konstatieren. Hinzu kommt, dass das Gelände nicht umzäunt ist. Zu den Außenanlagen am See gehören eine Volleyball-Anlage, eine Kegelbahn sowie eine Tischtennisplatte.