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Waldemar Locke: Umsiedlung und Energiewende fordern heraus

Waldemar Locke.
Waldemar Locke. FOTO: privat
Warum wollen Sie Bürgermeister der Gemeinde Trebendorf werden? Ich bin überzeugt, dass ich aufgrund meiner jahrelangen Erfahrung und den daraus entstandenen Netzwerken, politisch wie auch auf Bürgerebene, ein gutes Fundament für die bevorstehende Herausforderung geschaffen habe. Damit verbunden freue ich mich auf eine arbeitsreiche und spannende Amtszeit, in der Bürgernähe und Gremienarbeit im Gemeinderat und Ortschaftsrat die Säulen meiner Herausforderung sind.

Was sind die wichtigsten Aufgaben in den kommenden Jahren?
Die Themen Energiewende und Umsiedlung sind aus meiner Sicht Themen, welche die Kommunalpolitik in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen stellen wird.

Gerade im Bereich der Energiewende und dem damit verbundenen Strukturwandel kommt es auf eine nachhaltige Gemeindearbeit an. Jene fängt bereits bei der bevorstehen Umsiedlung des Ortes Mühlrose an. Weitere daraus resultierende Aufgaben sind die Kompensation von Gewerbesteuereinnahmen, die Feuerwehren sollen auch zukünftig erfolgreich und professionell arbeiten, die Förderung der Vereinsarbeit und ein "Wir-Gefühl" in der

Gemeinde.

Wie wollen Sie diese Aufgaben lösen?
Keiner kann alles, niemand kann nichts, und gemeinsam schaffen wir viel! Zusammen mit den Gemeinderäten, der Verwaltung und der Landesregierung.

Wie soll Ihre Zusammenarbeit mit Gemeinderäten, Beiräten und Ortschaftsräten sowie Vereinen aussehen?
Es erfreut mich, wenn ich sehe, dass in allen Gremien der Gemeinde Trebendorf/Mühlrose Bürger sitzen, welche auf eine fundierte Fachexpertise zurückgreifen können. Aus meiner Sicht ist es daher wichtig, dass auch zukünftig diese wertvolle Arbeit erhalten bleibt und sich jedes Gremium-Mitglied verstanden und abgeholt fühlt.

Gleiches sehe ich in der Vereinsarbeit - gute Vereinsarbeit kann nur funktionieren, wenn sich niemand ausgegrenzt fühlt und ein "Sprachrohr" Themen nach außen kommuniziert.

Wo sehen Sie Trebendorf und Mühlrose am Ende Ihrer Amtszeit 2024?
Auf einem zukunftsfähigen finanziellen Fundamt. Mühlrose ist zu Hause angekommen.

Wie schätzen Sie die Zusammenarbeit in der Verwaltungsgemeinschaft Schleife ein?
Henry Ford sagte einmal: "Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg."

Und genau als Letzteres empfinde ich die aktuelle Zusammenarbeit. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass diese gute Zusammenarbeit auch für die Zukunft Bestand hat. Denn nur so können unsere Gemeinden Infrastruktur, Kultur, Brauchtum und Lebensraum für die nächsten Generationen sicherstellen.

In eigener Sache

Die Lausitzer Rundschau hat den beiden Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Trebendorf, Ariane Kraink (Wählervereinigung "Wir für Trebendorf") und Waldemar Locke (CDU), gleichlautende Fragen gestellt und ihnen die gleiche maximale Gesamtzahl an Textzeilen für ihre Antworten zur Verfügung gestellt.

Zum Thema:
Alter 55Beruf: Modelltischler, derzeitige Tätigkeit Geräteführer Tagebau NochtenIch trete an für: CDU - Christlich Demokratische UnionFamilienstand: verheiratetKinder: zweiHobby: Imkerei, Jagd, WandernIn welchen Vereinen sind Sie? LNSSie dürfen drei Leute zur Party einladen- wen? Karl-Theodor zu Guttenberg, Nena, Dr. Eckart von HirschhausenLesen Sie noch oder hören Sie schon? (letztes Buch, Hörbuch): Buch: "Die Geschichte der Bienen" Lunde MajaEin Tag ohne Handy für Sie vorstellbar? JaTwittem oder facebooken Sie? Nein - WhatsApp reicht Urlaub - Ostsee oder Karibik? OstseeLieblingsessen: Rotwildrouladen mit Semmelknödel und RotkrautLieblingsplatz in der Lausitz: Fürst-Pückler-Park Bad Muskau