So ist zum Beispiel in Krauschwitz an Bendels Kreuzung die Wahlwerbung von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) mit dem Schriftzug „Stasi-Nachwuchs“ verunziert worden. Mehrfach waren auch Plakate von Thomas Jurk betroffen, der als SPD-Bewerber für den Landtag kandidiert.

Die betroffenen Plakate werden ausgewechselt, wie aus den CDU- und SPD-Büros vor Ort in Weißwasser zu hören war.

Vor allem in Ost- und Mittelsachsen sowie im Erzgebirge habe man solche Angriffe auf Wahlwerbungen verzeichnen müssen, erklärte auf Nachfrage Christiane Künzel, Pressesprecherin des SPD-Landesverbandes Sachsen. Besonders schlimm sei es in Bautzen gewesen, wo in einer Nacht alle Plakate abgerissen und zerstört wurden.