Nachdem das erste der Hoyerswerdaer Kuba-Kroko-Babys nach Fidel Castro benannt ist, sollten seine Geschwister nicht namenlos bleiben. Also ließ die Zoo-Führung um Carmen Lötsch und Kathrin Witzenberger einfach das Volk abstimmen - passend am großen Wahlsonntag.

Das Ergebnis: Fast alle Besucher stimmten ab und schraubten damit die Wahlbeteiligung in ungeahnte Höhen. Wer nun gedacht hatte, die Baby-Krokodile würden in Anlehnung an Fidel künftig Raúl oder Che heißen, sah sich getäuscht. Als Jungennamen lagen Diego, Pedro, Fernando, Antonio, Jorge und Theophil ganz vorne. Bei den Mädchennamen waren Dolores, Fidelia, Juana, Rosita, Croco Chanel, Carla und Alma sehr beliebt. Bei insgesamt 13 Favoriten, aber nur sechs namenlosen Krokodilen stellte sich nun die Frage: Weshalb sind so viele Namen ausgesucht worden? Die Antwort hat die zoologische Leiterin Kathrin Witzenberger: Noch ist nicht zu ermitteln, welches Kuba-Krokodil Männchen oder Weibchen ist. Damit es später also keine Probleme gibt, hat der Zoo vorgesorgt. Damit dürften dann auch alle Wähler im Zoo zufrieden gewesen sein.