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| 17:55 Uhr

Serbski sejm
Kandidaten für Serbski Sejm stellen sich vor

Nebelschütz. Kandidaten für den Serbski Sejm können sich bis zum 27. Oktober registrieren lassen.

Wie lassen sich Selbstbestimmung und Selbstermächtigung der Sorben ausdrücken und gestalten? Um diese Frage ist es während eines Workshops in Nebelschütz gegangen. Zu dieser Veranstaltung in Verbindung zu der geplanten Wahl des Sebski Sejm  hatte der Trägerverein Smy eingeladen. Wie er mitteilt, arbeiteten 30 Sejm-Kandidaten und weitere Interessierte in einem extern moderierten Workshop an der Frage, wie sich Selbstbestimmung und Selbstermächtigung der Sorben ausdrücken und gestalten lassen.

Außerdem wurde eine Methode der konsensorientierten Entscheidungsfindung erprobt. Insgesamt wurde deutlich, wie eine demokratische und zukunftsfähige Arbeitsweise für den Sejm aussehen könnte. Zudem stellten sich die Kandidaten zum Sebski Sejm mit ihrem Motivationen und Programmen der Presse und den 50 Anwesenden vor. Für die ober- und niedersorbische Region sollen je zwölf Abgeordnete gewählt werden. Dafür haben sich Frauen und Männer unterschiedlichen Alters aus dem Siedlungsgebiet und sowie Dresden, Leipzig und Berlin präsentiert, die ein breites Spektrum an Erfahrungen und Kompetenzen in das zukünftige Parlament einbringen können. Noch bis zum 27. Oktober können sich Sorben als Wähler registrieren lassen, Ende der Wahlzeit ist der 3. November um 10 Uhr. Weitere Informationen zur Wahl gibt es auf der Internetseite www.serbski-sejm.de.