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Waffen im Cabrio-Motorraum versteckt

Bad Muskau/Weißkeißel. Beim Schmuggeln von unversteuerten Zigaretten mit einem Cabrio sind Donnerstagabend ein 45-Jähriger und ein 62-Jähriger bei Weißkeißel von der gemeinsamen Streifengruppe aus Bundespolizei und Zoll erwischt worden. Außerdem waren in dem Auto verbotene Waffen versteckt.

Bereits am Nachmittag waren die Männer mit ihrem Auto das erste Mal in Bad Muskau aufgefallen. Dort wurden sie kontrolliert, bevor sie über die Grenzbrücke nach Polen ausreisten, informiert die Bundespolizei. Etwa zwei Stunden später tauchte das Fahrzeug ein zweites Mal auf. Offensichtlich wollten die beiden Männer wieder nach Deutschland einreisen, drehten allerdings beim Erkennen des Dienstwagens um.

Ein drittes Wiedersehen mit dem Cabrio folgte schließlich bei Weißkeißel. Dort ignorierte der Fahrer zunächst das Blaulicht und versuchte, mit hoher Geschwindigkeit zu entkommen. Auf einem Feldweg dann hielt der 62-Jährige plötzlich doch an.

Ohne Umschweife erklärten die in Göttingen wohnenden Niedersachsen, dass sie 250 Stangen unversteuerte Zigaretten mitführen. Damit nicht genug, fanden die Bundespolizeibeamten und Zollbeamten in einer Folientüte, die im Motorraum versteckt war, zwei Schlagringe, zwei Reizstoffsprühgeräte, zwei Laser-Pointer, zwei als Taschenlampe getarnte Elektroschocker sowie ein Würgeholz. Die verbotenen Gegenstände wurden sichergestellt.

Wegen des Zigarettenschmuggels ermittelt das Zollfahndungsamt Dresden. Der verhinderte Steuerschaden beträgt rund 9500 Euro. red/dh