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| 15:36 Uhr

Gemeinderat
Wärmeliefervertrag bleibt in Schleife weiterhin Thema

Die Bewohner von Schleife, Rohne und Mulkwitz treibt das Thema Wärmeliefertrag um. Sie warten auf eine Entscheidung.

(ni) In den Schleifer Ortsteilen geht es immer noch um den ausstehenden Wärmeliefervertrag, den sich die Einwohner mit ehemals Umsiedlerstatus von der Leag erhoffen. Ob in Schleife, Rohne oder Mulkwitz – bei den Ortschaftsratssitzungen sprachen die Leute die Problematik an. Sie warten auf eine Entscheidung, berichtete die Mulkwitzerin Manuela Wolf. Die Zeit dränge, denn die Leute müssen sich jetzt definitiv entscheiden, ob sie einen Erdgasanschluss möchten oder nicht. Für diesen müssen die Einwohner persönlich aufkommen. Finanziell kann sich das aber nicht jeder leisten und macht deshalb die Entscheidung für oder gegen den Anschluss von der Leag-Summe abhängig, hieß es. Wenn sie die Terminsetzung von der Spreegas – sie erschließt die Dörfer mit Erdgas – verpassen, sei der Zug für diese erst einmal abgefahren. Das Bergbauunternehmen hatte den Gemeinden Trebendorf und Schleife ein Angebot unterbreitet mit einem festen Betrag für die betroffenen Personen. Diese Summe war von der Mehrheit der Gemeinderäte als nicht ausreichend angesehen worden. Weitere Gespräche folgten. Wobei es keinen rechtlichen Anspruch der Kommunen auf diese Zahlungen gibt. Darauf ist schon mehrmals hingewiesen worden. Es handele sich um ein freiwilliges Angebot. Einen Wärmeliefervertrag 2.0 wie für Alt-Trebendorf und Schleife lehne das Unternehmen grundsätzlich ab, wurde schon mehrfach hingewiesen.

(ni)