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| 15:49 Uhr

Brandschutz
Vor dem Neubau kommt das Ausräumen

Rohne. Die Feuerwehr Rohne hat ihre Jahresbilanz gezogen. Die Einsatzstunden hatten es in sich.

Groß Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In Rohne ist es der Neubau des Feuerwehrgerätehause. Klar, dass Ortswehrleiter Andreas Pudel in seinem Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung der Rohner Wehr auch darauf zu sprechen kommt. Doch bevor neu gebaut werden kann, wird der Fokus zunächst auf dem Ausräumen des Gerätehauses, der Unterbringung der Gerätschaften und der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes liegen. „Dies wird aus meiner Sicht schon eine Mammut-Aufgabe werden und wir werden mit Einschränkungen im Dienstbetrieb und im Einsatzfall zurechtkommen müssen. Ich bin mir aber sicher, dass wir auch diese Herausforderung meistern“, formuliert es der Gemeindechef.

2019 soll trotz des Neubaus ein Hauptaugenmerk auf die Aus- und Fortbildung gelegt werden. So sind schon die nächsten drei Männer für den Truppführerlehrgang angemeldet und es stehen schon die Termine für die gemeinsame Atemschutzausbildung und Ganztagsschulung der Gemeindewehr fest.

Im vergangenen Jahr leisteten die Rohner 973 Ausbildungsstunden am Standort. Hinzu kommen noch 377 Stunden bei der kreislichen Ausbildung und 32 Stunden bei Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule in Nardt. Bei 17 Einsätzen war das Können der Floriansjünger gefordert. Dabei kamen so viele Stunden zusammen, wie in den letzten zehn Jahren nicht, resümiert Pudel. Die hohe Anzahl begründet sich vor allem durch das Sturmtief Friederike, den Wohnhausbrand in Mulkwitz und den Brand der alten Teerseen in Spreewitz. „Vor allem der Sturm und der Wohnhausbrand, bei denen wir uns an zwei aufeinander folgenden Tagen, die Nächte um die Ohren geschlagen haben, wird den meisten Kameraden wohl noch lange im Gedächtnis bleiben“, so der Wehrleiter.

Derzeit zählt die Wehr in Rohne 25 Kameradinnen und 42 Kameraden (30 operative Kräfte, davon 17 Atemschutzgeräteträger). In der Alters- und Ehrenabteilung gibt es 26 Männer und Frauen. Die Jugendwehr hat es 2018 auf elf Mädchen und Jungen gebracht.

Ehrungen: Cornell Zeisig und Vincent Schwabe (fünf Jahre aktiven Dienst); Kenneth Hofer (zehn Jahre). Für 50 Jahre treue Dienst erhält Gertrud Hermasch das Feuerwehr- Ehrenkreuz des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen. Beförderungen: Joelle Zeisig zur Feuerwehrfrau, Sven Kowalick zum Feuerwehrmann, Nadine Zuchold zur Oberfeuerwehrfrau, Rocco Zeisig und Marco Jainsch zum Hauptfeuerwehrmann. Feuerwehroskars Charlott Kirschke (Jugendfeuerwehr) und Cornelia Tennissen (Feuerwehr).

(pm/rw)