| 17:17 Uhr

Aufgeschnappt
Von fleißigen Helfern und einer Feierabenduhr

Bei der Aktion „Werden Sie für einen Tag Programmmacher beim MDR“ hat sich auch Harald Schulze aus Weißwasser beworben und gehörte zu den Auserkorenen. Beim Sachsenspiegel war er mit dem Team auf Recherche-Tour und konnte bei den Dreharbeiten und beim Schnitt und so weiter dabei sein. Sein Fazit in der abendlichen Sendung: Es war sehr interessant.

Bei der Baumpflanzaktion in der Kita Ulja in Weißwasser vor einigen Tagen waren die Mädchen und Jungen so lange tolle Zuhörer und -schauer, bis es die Malbücher gab. Da war es mit dem Interesse für die neu gepflanzten Rosskastanien vorbei. Mathias Krause, Pflegedirektor des Klinikverbundes, und Valeriya Poetschke, Hygienefachkraft im Krankenhaus Weißwasser, hatten diese an die Kinder verteilt und damit ins Schwarze getroffen.

In dieser Woche hatte der Tierpark Weißwasser ganz tatkräftige Helfer. Wie Margit Müller von der Lernwerkstatt Natur der RUNDSCHAU erklärte, war die Klasse 6/1 der Bruno-Bürgel-Oberschule zu Besuch. Insgesamt waren 26 Mädchen und Jungen vor Ort. Während der eine Teil Adventsgestecke für den Weihnachtsbasar gebastelt hat, packte der andere Teil an und sagte dem Laub im Tierpark den Kampf an. Nach einer gewissen Zeit wurde gewechselt. Auch das Gelände um das Luchs-Gehege wurde sauber gemacht. Dabei ließen sich die Kinder auch vom Regen nicht entmutigen. „Im Namen des Tierparks sage ich Danke. Die Kinder waren sehr fleißig“, so Margit Müller.

Die Gablenzer haben Heiligabend echt ein Problem. Just zur Zeit, wenn im ZDF „Der Zauberlehrling“ mit der mystischen Rakotzbrücke läuft, steht das Krippenspiel in der Trinitatiskirche auf dem Programm. Die Aufführung beginnt 17 Uhr. Da bleibt nur zu hoffen, dass es in den Gablenzer Haushalten noch Aufnahmetechnik für eine TV-Mitschnitt gibt. Wer das nicht hat, der muss sich bis zum Frühjahr 2018 gedulden, dann läuft das Märchen im MDR.

Als SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Baum am Mittwoch den Ratssaal in Bad Muskau betrat, konnte man denken, jetzt steht ein Kaffeepäuschen an. Brachte er doch eine Kaffeemaschine samt Kapseln mit. Doch auf ein „Schälchen Heeßen“ wartete man vergeblich. Das Ganze war eine Sachspende fürs Rathaus.

Der Zeitmesser in der Heimatstube in Weißkeißel entpuppt sich als Feierabend-Uhr. 21.25 Uhr verhieß das Stück zum Ende der Ratssitzung am Donnerstag. So sollte es auch im Protokoll festgehalten werden. Sofort gab es Protest, ging doch die Uhr glatt eine Stunde vor. Wer ist denn für das Stück verantwortlich? „Das macht im Moment der Praktikant“, warf Gemeinderat René Glowna mit einem breiten Grinsen ein. (ni/rw)