Beim Anblick von Blütenkönigin Stefanie Engler meinte er: "Sogar eine Blumenkönigin gibt es." Die Königin überhörte die falsche Amtsbezeichnung mit einem großzügigen freundlichen Lächeln.

Apropos Blütenkönigin. Stefanie Engler überreichte als Erinnerung jedem Gast der Schloss-Wiedereröffnung eine Fotocollage von Kromlau. Bürgermeister Dietmar Noack: "Das ist etwas fürs Büro und eher nichts fürs Schlafzimmer."

Bürgermeister Dietmar Noack berichtete den Gästen von den vielen fleißigen Helfern, Fachleuten und Handwerkern, deren Handschriften das sanierte Schloss zieren. Hier zwei seiner Beispiele: Mit Akribie und viel Mühe habe sich Maler Erhard Ludwig Winterstein um die Wandbilder im Eingangsbereich gekümmert. Die Restauratorin Evelyn Waldmann habe sich als Nachtschwärmer gezeigt. "Das Licht im Schloss brannte oft bis in die Nacht", so Noack. Auch den Einsatz der Gemeinderäte Peter Weszkalnys und Hannes Rackel würdigte der Gemeindechef: "Sie vertraten die Gemeinde bei fast jeder Bauberatung."

Mit Anerkennung geizte auch SPD-Bundestagsabgeordneter Thomas Jurk gegenüber seinem CDU-Kollegen Michael Kretschmer nicht. "Ich gratuliere Dir, Michael, dass dir das geglückt ist. Ich fühle mich mit Landtagsabgeordneten Thomas Baum angespornt." Kretschmer war es gelungen, viel Geld aus Fördertöpfen der Denkmalspflege nach Kromlau zu bringen für die Schlosssanierung. Jurk und Baum bringen sich in das nächste Großvorhaben ein: Sanierung der Rakotzbrücke. Diese ist dringend notwendig. Bürgermeister Dietmar Noack dankte Kretschmer mit einem Rhododendron für dessen Garten.

Erster im neuen Trauzimmer im Schloss Kromlau sei der frühere Bürgermeister Achim Hoffmann gewesen. Gablenz' jetziger Bürgermeister Dietmar Noack fragte augenzwinkernd, ob er schon die Gebühr dafür entrichtet habe. Darauf Hoffmann: "Da war kein echter Standesbeamter, da gibt es auch kein echtes Geld."

Bei der Lesung mit dem Mister "Aktuelle Kamera" Klaus Feldmann kürzlich in Weißkeißel konnte manch einer unter den Gästen vor Lachen kaum noch Luft holen. Anderen trieb es beim Lachen sogar die Tränen in die Augen - zum Beispiel Bürgermeister Andreas Lysk.

Das Sitzungszimmer des Gemeinderates Weißkeißel - die Heimatstube - hat nun eine Uhr. Neu kann man diese allerdings nicht nennen. Vielmehr passt das Wort nostalgisch besser, um sie zu beschreiben. Vor dem Beginn der Sitzung musste sie Gemeindearbeiter Henri Hänchen allerdings erst einmal stellen. Denn sie drohte, gleich bei ihrer ersten Sitzung zu einer Feierabend-Uhr zu werden.

Bad Muskaus Bürgermeister Andreas Bänder (CDU) spricht immer von der sogenannten Villa Pückler, wenn es um das Bauwerk im Badepark geht. Sehr schön ist ja das Gebäude, das vorerst gesichert wird, auch nicht anzuschauen. Unter einer Villa stelle man sich was Hübscheres vor. "Ich hatte gehofft, dass bei den Bauarbeiten am Kuppelbau mal ein Bulldozer etwas zu weit nach hinten fährt", erklärte Bänder jüngst bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Fürst-Pückler-Park.

In der jüngsten Ratssitzung in Boxberg verwies Bürgermeister Achim Junker (CDU) auf die leeren Plätze links und rechts neben ihm, wo sonst seine Stellvertreter sitzen. Beide waren nicht anwesend. "Ich hoffe, sie sind nicht abgesprungen", meinte Junker schmunzelnd.

Die Ausstellungseröffnung zu "Licht & Schatten - ein Lausitzer Tagebuch" von Ralf Buttker im Sorbischen Kulturzentrum Schleife wurde vom Gemischten Volkschor Eintracht Bad Muskau begleitet. 135 Jahre Chorleben "verbergen" sich hinter dieser Gemeinschaft, erklärte Ralf Buttker. Und dann schob er noch hinterher: "Aber so alt sehen die Damen nicht aus."

Die Parkdirektoren aus 13 Bundesländern haben am Donnerstag ihren Rundgang im Badepark auch mit einem Besuch im Kuppelbau verknüpft. Natürlich wollten einige Gäste auch die dort gefasste Eisenvitriolquelle kosten. Auf den Einwurf der RUNDSCHAU, dass die Quelle nicht nur schön und glücklich mache, sondern auch das Kopfhaar sprießen lasse, sagte einer der Teilnehmer: "Da nehme ich gleich noch einen Nachschlag."

Seine erste Ausschusssitzung als berufener Bürger in Weißwasser hat in dieser Woche der 27-jährige Steven Knobel im Bau- und Wirtschaftsausschuss am Mittwoch erlebt. "Ich freue mich auf die kommende Zeit", sagte er am Anfang der Sitzung. Knobel ist für Marcus Wolsch nachgerückt, weil dieser nicht mehr in Weißwasser gemeldet ist.

Ob es eine Regelung für die Öffnung der Schranke am Radweg von Weißwasser nach Kromlau an der Waldeisenbahn entlang ist, wollte Stadtrat Detlef Wolsch (Klartext) im vergangenen Bau- und Wirtschaftsausschuss wissen. "Die Regel ist, dass sie stets verschlossen sein soll", entgegnet Baureferatsleiter Thomas Böse. Nur die Stadtverwaltung habe einen Schlüssel für das Schloss der Schranke, hieß es weiter. Allerdings würden nun bereits über Jahre Unbekannte immer wieder jede Menge Zeit dafür aufwenden, die Schlösser aufzubrechen und die Schranke widerrechtlich zu öffnen.

Landtagsabgeordneter Mirko Schultze (Linke) hatte beim Besuch in Weißwasser in der vergangenen Woche einen kleinen Einblick in seine Erlebnisse als Politiker gegeben. "Manche Unternehmen und deren Geschäftsführer erzählen einem das Blaue vom Himmel, wenn man einmal vor Ort ist", sagte er. Dabei erwarte er, dass ihm gesagt wird, wie es wirklich ist. "Wie sonst sollen wir als Politiker merken, ob Gesetze oder unsere eigenen Initiativen als Linke positive Auswirkungen hatten", fragte Schultze. Oftmals gehe es den Unternehmen jedoch aus Sicht des Abgeordneten darum, sich besonders gut zu präsentieren. "Und dann kommt es zu Insolvenzverfahren und man kann nur noch staunen", schloss er noch an.