Belohnt wurde das Team um Carsten Sonneberger mit einem neuen Outfit, welches der Kapitän aus den Händen des Geschäftsführer René Dasler zu Beginn der ersten Heimspiele entgegennehmen konnte. Im ersten Match gegen den SV Kodersdorf bekamen die „Cluberer“ zu spüren, welch ein Volleyballwind hier weht. Je länger der Nachmittag in der Jahnhalle auch dauerte, der SC kam immer besser mit der neuen Situation klar.

SC Hoyerswerda - SV Kodersdorf 1:3. Ein nervöser Beginn kennzeichnete das Spiel der Hausherren. Die Zuordnung auf allen Positionen stimmte nicht und auch die Wahl, mit zwei Zuspielern aufzulaufen, ließ auf eine eher ängstliche Einstellung schließen. So wurde der ersten Satz deutlich mit 13:25 verloren. Mitten im zweiten Abschnitt gelang den Gastgebern hin und wieder eine gute Aktion, so dass man beim 20:25 nicht ganz so schlecht aussah.
Mit dem dritten Abschnitt zeigte der SC-Sechser, dass der Aufstieg nicht unberechtigt war. Die Angriffe fanden nun immer häufiger die Lücken im gegnerischen Block. Nach gut 20 Mi-nuten konnte der erste gewonnene Satz in der Ostsachsenklasse bejubelt werden. Doch die junge Mannschaft aus dem südöstlichen Sachsen nahm im folgenden Satz wieder mehr Tempo in ihre Angriffsaktionen auf. Fehler in der Feldabwehr und in der Ballannahme beim SC Hoyerswerda begünstigten ein schnelles Ende im ersten Spiel und den erwarteten Sieg der Gäste.

SC Hoyerswerda - TuS Einheit Niesky II 3:2. Die Mannschaft des Gastgebers hatte noch nicht ihre Aufstellung gefunden. So wurde mit Beginn des zweiten Spieles umgestellt. "Heimkehrer" Christian Springer übernahm die alleinige Zuspielerei - und der flinke Ralf Gusko sollte die Feldabwehr auf der Libero-Position verstärken. Eine kluge Entscheidung, denn beide ehemaligen Volleyballfreunde gehörten zu den stärksten im ersten Satz. Da staunten nicht nur die Nieskyer, die allesamt schon Sachsenligaerfahrung in den neunziger Jahren sammeln konnten. Dem 25:19 folgte ein 25:22 im zweiten Satz. Neben dem guten Block von Michael Herwig, den Angriffen von Andreas Krumbiegel und dem guten Zuspiel von Christian Springer zeichnete sich erneut der Libero aus. Nicht verständlich war danach der Einbruch im dritten Satz. Viele Fehler beim Service und ein schwacher Angriff ließen den Gegner um Kapitän Harald Kosubeck ins Spiel kommen. 21:25 ging der Satz verloren, aber auch in der folgenden Zeit fand das SC-Team nicht zum Spiel der beiden ersten Sätze. Ein leichter Rückfall zum ersten Match war nicht zu übersehen, so dass trotz knappen 22:25-Satzverlustes ein Fünfsatzspiel nicht zu vermeiden war.
Auch im Tiebreak schien sich ein ähnlich unzufriedenes Spiel fortzusetzen. Schnell lag der Gastgeber mit 0:3 zurück, ehe sich alle nochmals steigerten. Nun wurden der Nieskyer Block mehrfach versetzt und bei der 8:6-Führung die Seiten gewechselt. Beim 10:10 hatten die Gäste ausgeglichen, dann gelang Niesky sogar noch einmal mit 11:10 die Führung. Doch das SC-Team kam wieder ran und machte mit dem 15:13 den ersten Heimsieg perfekt. (fl)

Der SC spielte mit: Carsten Sonnenberger, Christian Springer, Uwe Rätz, Ralf Gusko, Bibbi Petschke, Frank Walter, Ronny Glowka, Klaus Rieger, Andreas Krumbiegel, Michael Herwig.