Das Kinderhospiz „Pusteblume“ in Burg (Spreewald), das im Mai dieses Jahres eröffnet worden ist, hatte kürzlich Besuch aus Weißwasser. Dieser war nicht mir leeren Händen gekommen.
Lehrerin Andrea Hertel sowie die Landau-Schülerinnen Juana Jahndel und Su Müllrich hatten 1000 Kraniche im Gepäck, die sie der Einrichtung der Johanniter überreicht haben. Damit wurde ein Geschenk mit vielen guten Wünschen weiter verschenkt.
Die 21 Mädchen und Jungen der vormaligen Klasse 7/4 des Gymnasiums haben die Kraniche gebastelt. Hintergrund ist ein Buch, das sie im Unterricht durchgenommen habe. In „Die Wolke“ geht es um eine nukleare Katastrophe. Von dort war es nicht weit zu einer japanische Sage. Im Alter von elf Jahren bekommt das japanische Mädchen Sadako die Folgen der radioaktiven Wolke nach dem Atombombenabwurfs zu spüren und erkrankt an Leukämie.
Die Legende von den tausend Kranichen gibt Sadako wieder Hoffnung auf Genesung. Laut dieser Legende wird jedem ein Wunsch erfüllt, wenn er eintausend Origami-Kraniche faltet. In der Zeit der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben die Landau-Schüler dann tatsächlich die 1000 Kraniche geschafft. Sie waren ein Geschenk an Andrea Hertel, die nach drei Jahre die Klasse abgegeben hat.
In Burg sollen die Kraniche nun nicht nur die Räume schmücken, sondern auch Genesungswünsche erfüllen. Die Mitarbeiter vom Hospiz zeigten sich über den Besuch sehr froh.