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| 03:10 Uhr

Verkehrsverbünde ZVON und VVO sollen zum 1. Januar eins werden

Partwitz. Voraussichtlich zum 1. Januar 2013 sollen die beiden Zweckverbände Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) fusionieren. T. Richter

Das hat der Bautzener Landrat Michael Harig auf RUNDSCHAU-Nachfrage in Klein Partwitz angekündigt. "Es wird derzeit mit Hochdruck an diesem ehrgeizigen Vorhaben gearbeitet. Wir wollen die entsprechenden Synergien nutzen", erklärte Harig.

Bislang gibt es im Landkreis Bautzen zwei Verkehrsverbünde. Die Gegend um Hoyerswerda und Kamenz gehört zum VVO, die Region von Bautzen und Bischofswerda dagegen zum ZVON. Die unterschiedlichen Tarife würden öfter von den Fahrgästen bemängelt. "Etwa 80 Prozent der Oberlausitzer geben Dresden als Reiseziel an", so der Landrat. Der Großteil von ihnen müsse bislang durch zwei Tarifzonen fahren. So könne beispielsweise mit einer ZVON-Tageskarte allein nicht in die Elbmetropole gereist werden.

Neben der Erleichterung für die Fahrgäste spielen nach Angaben der Verkehrsverbünde auch finanzielle Gründe eine ausschlaggebende Rolle für die Fusionsentscheidung. So würden die entsprechenden Bundesmittel nach der Anzahl der Einwohner vergeben. Und da stünde ein gemeinsamer Zweckverband allemal besser da.

Wie das neue Gebilde heißen soll, stehe indes noch nicht fest. "Sicher wird die Bezeichnung Ostsachsen im Namen vorkommen", vermutet Michael Harig. Beide Zweckverbände arbeiten schon jetzt eng zusammen. So wurde im März ein gemeinsames Leitsystem eingeführt.