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Vandalismus an der Eisarena Weißwasser

Mit Steinen, die sich auf der Wiese gleich neben der Eisarena zuhauf finden lassen, wurden vermutlich die Scheiben eingeworfen.
Mit Steinen, die sich auf der Wiese gleich neben der Eisarena zuhauf finden lassen, wurden vermutlich die Scheiben eingeworfen. FOTO: Regina Weiß
Weißwasser. In der Nacht von Montag zu Dienstag sind nach Angaben der Stadtverwaltung insgesamt 15 Glasscheiben an der Nordseite der Eisarena in Weißwasser durch Vandalismus beschädigt worden. Bereits in der vergangenen Woche waren schon einmal acht Scheiben an der Arena zerstört worden, wie Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) während der Stadtratssitzung am Dienstagabend informierte. Christian Köhler

Am Nachmittag dieses Tages wurde ein Zehnjähriger beim Steinewerfen beobachtet und der zu Hilfe gerufenen Polizei übergeben, so die Stadtverwaltung. Das Polizeirevier Weißwasser ermittelt nun wegen Sachbeschädigung zweier weiterer zerstörter Scheiben gegen den Jungen. Die Staatsanwaltschaft werde den Vorfall prüfen. Die Stadt behalte sich jedoch vor, eine Wiedergutmachung des eingetretenen Schadens geltend zu machen, hieß es aus dem Rathaus. Wenn die Täter nicht gefasst werden, müssten die Mehrausgaben letztlich die Allgemeinheit, aber insbesondere die Vereine tragen. "Es sind Kosten für uns, die den Haushalt belasten", erklärte Pötzsch am Dienstagabend.

Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben in der Sache gegen Unbekannt. Allein in der Saison 2016/2017 seien laut OB insgesamt 34 Scheiben an der Eisarena zerstört worden. Allerdings sind dabei auch Scheiben der Bande mit eingerechnet.

Die Stadtverwaltung beauftragte die Föderation der Gegenseitigkeit mit der Beobachtung des Areals rund um die Eisarena. Gerade von der Seite der Fanmeile aus sei das Gebäude weitestgehend unbeobachtet, weshalb sich in diesem Bereich auch die meisten Schäden an der Verkleidung finden lassen. Deshalb, so Torsten Pötzsch, werde geprüft, ob eine Videoüberwachung des Bereiches zulässig sei und kurzfristig umgesetzt werden könne.

Den Schaden, den die 17 zerstörten Scheiben von dieser Woche ausmachen, hat die Polizei unterdessen auf 6800 Euro beziffert. Pötzsch hofft, dass sich Bürger an die Stadt oder die Polizei wenden, die möglicherweise Täter bei ihrem Zerstörungswerk beobachtet haben.