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| 14:01 Uhr

Urteil im Prozess um totgeschütteltes Baby

ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Buch „Strafrecht“ liegt am 11.03.2013 vor Prozess-Beginn im Saal des Landgerichts in Flensburg (Schleswig-Holstein). Weil eine Frau ihren Sohn schwer misshandelt haben soll, muss sich am 19.01.2016 eine 20 Jahre alte Mutter vor dem Landgericht Görlitz verantworten. Die Anklage lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge sowie gefährliche Körperverletzung. Foto: Malte Christians/dpa (zu lah vom 19.01.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Buch „Strafrecht“ liegt am 11.03.2013 vor Prozess-Beginn im Saal des Landgerichts in Flensburg (Schleswig-Holstein). Weil eine Frau ihren Sohn schwer misshandelt haben soll, muss sich am 19.01.2016 eine 20 Jahre alte Mutter vor dem Landgericht Görlitz verantworten. Die Anklage lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge sowie gefährliche Körperverletzung. Foto: Malte Christians/dpa (zu lah vom 19.01.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ FOTO: Malte Christians (dpa)
Görlitz/Weißwasser. Eine 20-Jährige ist am Landgericht Görlitz schuldig gesprochen worden. Sie muss für zwei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Der Angeklagten wurde zur Last gelegt, ihr 21 Tage altes Baby in einem Mutter-Kind-Wohnheim in Weißwasser im Juli 2012 derart geschüttelt zu haben, sodass das Kind an den Folgen verstarb. ckx

Wie eine Sprecherin des Gerichtes mitteilt, hatte ihr das Gutachten zwar eine eingeschränkte Schuldfähigkeit bescheinigt, jedoch sah es das Gericht als erwiesen an, dass sie gewusst habe, was sie ihrem Kind antut. Weil die Angeklagte zum Tatzeitpunkt noch nicht Volljährig war, wurde der Prozess vor der Jugendkammer des Gerichtes durchgeführt und das Jugendstrafrecht angewandt. Von der Haftstrafe hat die Verurteilte im Laufe des Prozesses bereits drei Monate verbüßt.