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Unverständnis über Preise für Grundstücke

Zu dem Verkauf von Grundstücken seitens der Stadt Weißwasser schreibt G. Marschner: Der Stadtrat der Stadt Weißwasser ist gegen alteingesessene Weißwasseraner! In der LR vom 15. April wurde über den Verkauf von 1500 Quadratmeter Fläche und einem Gebäude der ehemaligen Glasfachschule an einen Berliner zu einem Preis von 12 000 Euro berichtet.

Das entspricht einem Quadratmeterpreis von acht Euro. Wir, eine Garagengemeinschaft am Kiefernweg in Weißwasser, haben im November 2014 einen schriftlichen Kaufantrag an die Stadtverwaltung zum Kauf des Grund und Bodens gestellt, auf dem unsere 1970 errichteten Eigentumsgaragen stehen. Wir haben für den Quadratmeter Müllkippe - auf der stehen unsere Garagen - fünf Euro geboten. Wie OB Pötzsch unserem Verhandlungsbevollmächtigten nach der Sitzung am 13. April 2015 mitteilte, ist unser Angebot zu gering und man wolle jetzt die Fläche (Müllkippe) ins Internet stellen und an den Meistbietenden verkaufen.

Hier verstehe ich die Welt nicht mehr. Da wird eine Immobilie in einer top Lage geradezu verschleudert und für einen Quadratmeter Müllkippe sind fünf Euro zu wenig! Ich hätte gern von den Damen und Herren Stadträten eine Auskunft darüber, ob die noch in Weißwasser verbliebenen Bürger dafür bestraft werden sollen, weil sie trotz aller Widrigkeiten hier geblieben sind? Eine bürgerfreundliche Politik stelle ich mir anders vor und ich glaube die meisten Bürger auch.