Die Entscheidung dazu ist in dieser Woche bei der Unesco-Generalkonferenz in Paris per Beschluss der Mitgliedsstaaten gefallen.

Neben dem Muskauer Faltenbogen, der sich auf 578 Quadratkilometer hufeisenförmig über Deutschland (Brandenburg und Sachsen) und Polen erstreckt, können das Siegel nun auch die Geoparks Bergstraße-Odenwald, Schwäbische Alb, Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen, Vulkaneifel sowie Terra-Vita Osnabrück tragen. Bisher waren sie Globale Geoparks unter der Schirmherrschaft der Unesco. Mit dem neuen Status befindet man sich auf einer Augenhöhe mit dem Unesco-Weltkulturerbe und den Unesco-Biosphärenreservaten, hatte Manfred Kupetz, Vorsitzender des Fördervereins Muskauer Faltenbogen bereits bei der Saisoneröffnung des Geoparks im Frühjahr 2015 in Bad Muskau gesagt. Damals hatte er alle Anwesenden zum Daumendrücken aufgefordert, wohl wissend, dass die Enthusiasten vom Netzwerk der Geoparks diese Anerkennung seit Langem akribisch vorbereiten.

"Zu den Aufgaben der Geoparks gehören der Schutz des geologischen, natürlichen und kulturellen Erbes sowie Beiträge zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung unter Mitwirkung der Bevölkerung. Darüber hinaus vermitteln Geoparks ein Bewusstsein und ein Verständnis für den globalen Wandel", sagt Lutz Möller, stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Unesco-Kommission, nach der Entscheidung.

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Der Infopunkt des Geoparks Muskauer Faltenbogen ist in Weißwasser umgezogen. Das neue Büro befindet sich in den Räumen der Stadtbibliothek, Straße des Friedens 14. Die Mitarbeiter sind jeden Dienstag und Donnerstag während der Sprechzeiten von 10 bis 15 Uhr oder unter der Rufnummer 03576 201057 erreichbar.