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Umzug an den Dreiweiberner See als Übergangslösung für Verein

Lohsa. Auf die Zusage des Wassersportvereins "Am Blauen Wunder Dresden", den Standort am Knappensee nach der Sanierung des Gewässers wieder zu besiedeln, setzen Bürgermeister Udo Witschas (CDU) und der Lohsaer Gemeinderat. Dies geht aus einem Beschluss des Rats hervor, der die Erarbeitung eines Maßnahmekataloges zur Erschließung des Weißkollmer Strandes am Dreiweiberner See als Zwischenstation für den Wassersportverein vorsieht. mdr

Der Verein müsse sein Quartier am Knappensee bis zum Jahresende räumen, habe aber seinen Willen zur Rückkehr ausdrücklich bekundet, informierte Witschas. Der Verein wolle investieren, weshalb die Kommune versuche, ihn auf dem Territorium der Gemeinde zu halten. Ansonsten sei auch die Investition der einmaligen Entschädigungszahlung für die touristische Zukunft verloren. Die Entschädigung umfasst lediglich den Restbuchwert des Anlagevermögens des Vereins. Dieses betrifft ein Bootshaus mit einem Kraft- und einem Clubraum. Trainiert wurde am Knappensee mit zwei großen und einem kleinen Drachenboot, etwa 40 Kajaks (K1, K2, K4) und 16 Kanupolobooten.

Die Gemeinde kann laut Witschas für die infrastrukturelle Herrichtung eines vorläufigen Quartiers für Medienanschlüsse, Zuwegung und bauliche Anlagen am Nordufer des Dreiweiberner Sees mit einer 75-prozentigen Förderung rechnen. Die LMBV könne die anfallenden Pachtkosten für die acht Jahre Sanierungszeit übernehmen. Nach dem Rückzug des WSV an den Knappensee stünde der Gemeinde eine amortisierte Immobilie zur Verfügung.