10.000 Bäume für die Lausitz – dieses ambitionierte Ziel hat sich der 2007 geborene Lukas Czaja aus Weißwasser gesetzt. Als Maskottchen Erdi will er aktiv etwas für den Umweltschutz leisten. Weil dieses Projekt zunächst durch die Corona-Pandemie etwas ausgebremst wurde, gab es nun Unterstützung vom CDU-Bundestagskandidaten Florian Oest, Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) und Mitgliedern der Jungen Union. Damit kann der Bienenwald an der Ecke Kiefern-/Brentanoweg weiter wachsen.
„Das Naturbewusstsein ist in den letzten Jahren nicht nur stärker in den Fokus der Gesellschaft gerückt. Borkenkäferfraß und Klimawandel setzen den Wäldern kräftig zu. Damit sie weiterhin Lebensraum für Pflanzen und Tiere bilden und uns den natürlichen Rohstoff Holz liefern können, haben wir im Bienenwald gemeinsam Zuckerhutfichten angepflanzt.“, erklärt der CDU-Bundestagskandidat.

Bienenwald soll Artenvielfalt erhalten und fördern

Für Torsten Pötzsch ist die Renaturierung des 1500 Quadratmeter großen Areals, das die Artenvielfalt erhalten und fördern soll, nur eine von vielen Baustellen. „Es geht mir jetzt vor allem darum, dass die Strukturwandelmittel für die Lausitz dort ankommen, wo sie hingehören. Das ist entscheidend für die Zukunft und das Stadtbild von Weißwasser“, erklärt der Kommunalpolitiker in der anschließenden Diskussion. Erdi hat indes noch einen langen Weg vor sich, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit der Pflanzung wurden die ersten 1000 Bäume erreicht. Neben Werkzeug, sind es auch eine Menge an Materialien, wie zum Beispiel Pflanzpfähle und Wühlmausschutz, die benötigt werden, damit die Bäume auch groß werden. Unterstützer und Spender können sich unter https://erdi.in-wsw.de melden.