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| 16:31 Uhr

Bergbau
Umsiedlungsvertrag für Mühlrose wird aktualisiert

Mühlrose. Erste Gespräche zur Aktualisierung des Umsiedlungsvertrages von Mühlrose haben begonnen.

Erste Gespräche zur Aktualisierung des Umsiedlungsvertrages von Mühlrose haben begonnen. Dazu trafen sich am Freitag und Samstag Vertreter der Gemeinde Trebendorf mit dem Ortsteil Mühlrose, der Gemeinde Schleife als künftigem Ansiedlungsstandort und der Lausitz Energie Bergbau AG (Leag).

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurden diese Gespräche in Lübbenau vom Kommunalberater beider Gemeinden, Klaus Hardraht, begleitet.

Gegenstand der Gespräche waren laut Leag konkret die Entschädigungen für Eigentümer und Pächter sowie für Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe. Die Gespräche verliefen in sachlicher und konstruktiver Atmosphäre, unterstreicht eine Unternehmenssprecherin. Ein abschließendes Ergebnis konnte in diesen beiden Tagen noch nicht erzielt werden.

Voraussichtlich am 4. und 5. Mai treffen sich die Beteiligten zu einer weiteren Runde. Insgesamt sind drei Termine bis Anfang Juni vorgesehen, in deren Ergebnis ein unterschriftsreifer Umsiedlungsvertrag für den Ort Mühlrose vorliegen soll.

In ihrem Revierkonzept für die Lausitz in nächsten 25 bis 30 Jahren sieht das Unternehmen zusätzlich zum bereits genehmigten Abbaugebiet 1 des Tagebaus Nochten die Inanspruchnahme der Braunkohlevorräte im Teilfeld Mühlrose vor. Das erfordert die Umsiedlung des gleichnamigen Ortsteils von Trebendorf mit etwa 200 Einwohnern. Die Mehrheit will nach Schleife.