Der Boxberger Rat hat den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Umsiedlungsgruppenstandort Klitten-Jasua einstimmig aufgehoben. Vor zwei Jahren hatte der Startschuss für die Planung bedeutet, dass Boxberg Umsiedler herzlich willkommen heißt. Sie sollten ganz in der Nähe dort bauen, wo Bürger durch den Tagebau Bärwalde einst ihre Heimat verloren hatten. An diesem Willkommen und der Unterstützung der Boxberger für das Anliegen der Mühlroser habe es bis zum Schluss nicht gemangelt. Per Schreiben habe Vattenfall der Gemeinde Boxberg aber nun mitgeteilt, dass der Umsiedlungsstandort am Bärwalder See aufgegeben wird. Eine Genehmigungsfähigkeit des Planes sei aus mehreren Gründen nicht möglich. So wollte die Landesdirektion keine Splittersiedlung. "Die Bebauung lässt sich so nicht umsetzen", muss Gemeinderat Horst Jannack einsehen. Um zusätzliche Konflikte bei der künftigen Bauleitplanung am Klittener Ufer zu vermeiden, konkret geht es laut Bürgermeister Roland Trunsch um die künftige Fußballgolfanlage, müsse man den Beschluss aufheben.