Und zwar mit einem 500-Kubikmeter-Gemisch aus Seewasser und Sand. Dieses wird per Bagger gefördert und durch eine Wasserleitung in den gewaltig anmutenden Schlauch transportiert. Das Wasser tritt dann allmählich aus, der Sand bleibt übrig und wird zukünftig die Böschung stabilisieren und dauerhaft gegen das weitere Abspülen durch den Wellenschlag schützen.

Bis zur Jahresmitte sollen 150 Meter der stark angegriffenen Böschung unterhalb von Lieske so gesichert werden. Das bestätigt die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV). Die Ufer des Sedlitzer Sees seien damit allerdings noch nicht sicher, betonen die Experten des Bergbausanierungsunternehmens.

Mit den gewaltigen Schläuchen wird die Naturgewalt in Schach gehalten. Bis zum Endwasserstand fehlen dem größten Brandenburger See der Lausitzer Seenkette noch einige Meter. Die Endgestaltung der Böschungen kann erst erfolgen, wenn der See weiter geflutet sein wird.