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| 13:13 Uhr

Schöps-Sanierung
Ufer des Schwarzen Schöps werden in Döbschütz saniert

Dobschütz. Böschungen werden instand gesetzt und Buhnen sollen den Gewässerabschnitt ökologisch aufwerten.

Am Schwarzen Schöps haben im Vierkirchener Ortsteil Döbschütz (Landkreis Görlitz) Arbeiten zur Sicherung des Gewässerufers begonnen. Dabei werden die abgebrochenen Böschungen am linken Ufer des Flusses nahe der Staatsstraße S 122 instand gesetzt. Um diese nachhaltig zu sichern, werden alte Brückenpfeiler abgerissen und Buhnen eingebaut, informiert die Landestalsperrenverwaltung (LTV). Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2018 und kosten rund 125 000 Euro.

Die Hochwasser der vergangenen Jahre haben die Uferböschung an diesem Abschnitt des Schwarzen Schöps stark beschädigt. Die Brückenwiderlager der ehemaligen Bahnstrecke engen das Abflussprofil ein und lenken das Wasser auf den steilen Prallhang. Daher werden die einengenden Pfeiler zurückgebaut. Der Prallhang wird im unteren Bereich mit einem Steinsatz und darüber mit einer Steinschüttung gesichert, heißt es weiter in der Mitteilung der LTV. Oberhalb der Steinschüttung werden Weidenhölzer gesteckt, die den Hang auf natürliche Weise stabilisieren. In einem anderen Uferbereich werden zu diesem Zweck Wurzelstubben eingebaut. Zudem werden am Ufer zehn für das Gewässer typische Schwarzerlen gepflanzt.

Außerdem werden Buhnen eingebaut, die die Strömung in die Flussmitte lenken. So wird das Prallufer weniger stark belastet. Die Buhnen sorgen im Flussbett zudem für vielfältige Strukturen und abwechslungsreiche Lebensräume. Diese kommen wiederum den Fischen und Kleinstlebewesen im Schöps zugute.

Vor Beginn der Arbeiten am Gewässer wird der Schwarze Schöps unterhalb des Bauabschnitts abgefischt. Die Fische werden im Fluss wieder an anderer Stelle ausgesetzt. Die Unterhaltungsarbeiten finden außerhalb der Fischschonzeit statt und sind mit den zuständigen Wasser-, Naturschutz-, und Fischereibehörden abgestimmt.

(red/dh)