Für die Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 ist die Zeit in der Lausitz erst einmal beendet. Am 29. August beginnt der Rückmarsch der Bundeswehrkräfte in die Heimatkasernen in Norddeutschland. „Mit Verkehrseinschränkungen durch lange Marschkolonnen ist diesmal nicht zu rechnen“, sagt Stabsfeldwebel Holger Schmidt. Los gehe es am frühen Morgen.

Vorsicht vor geschlossenen Kolonnen!

Vereinzelt wird es in den kommenden Tagen bis Freitag aber dennoch zu Konvois auf den Straßen der Lausitz kommen. Die Feldjäger, die die Transporte begleiten, bitten Autofahrer um entsprechende Vorsicht auf den Straßen. Geschlossene Kolonnen – zu erkennen an den blauen Fahnen – sollten aus Sicherheitsgründen nicht überholt werden.

Bei ihrer Ankunft vor zwei Wochen hatten die Panzergrenadiere noch für wesentlich mehr Wirbel gesorgt. Schützenpanzer waren am Güterbahnhof in Senftenberg entladen und per Marschkolonne zunächst in den Wald bei Freienhufen und dann quer durch das Seenland auf den Truppenübungsplatz Oberlausitz verlegt worden.

Zahlreiche Schaulustige hatten sich das Spektakel nicht entgehen lassen. „Wir sind überall offen empfangen worden“, berichtet Brigadegeneral Andreas Durst.

Weitere Manöver werden kommen

Ähnliche – öffentlichkeitswirksame – Übungen könnte es in Zukunft wieder öfter geben. Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart, Kommandeur der 1. Panzerdivision, hatte beim Besuch des Manövers in der vergangenen Woche angekündigt, die Lausitz zum Manöverschwerpunkt für seine 22 000 unterstellten Soldaten machen zu wollen. „Die Übungsmöglichkeiten hier in der Oberlausitz sind herausragend“, so Sandrart.

Diesmal allerdings werden die Schützenpanzer nicht mehr über die Straße rollen. Sie werden direkt am Truppenübungsplatz auf die Schiene verladen.

Bundeswehr setzt auf Truppenübungsplatz bei Weißwasser 1. Panzerdivision macht Lausitz zum Manöverschwerpunkt

Weißwasser