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| 12:54 Uhr

Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG
TU-Studenten prüfen mit Testkäufen Beratungsqualität

Sven Fiedler, Vorstand Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG.
Sven Fiedler, Vorstand Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG. FOTO: Boris Loeffert
Weißwasser. Vorstand Sven Fiedler von der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien blickt auf ein positives Jahr 2017. Erst vor wenigen Tagen gab es erneut eine Auszeichnung. Von Gabi Nitsche

Vorstand Sven Fiedler hat allen Grund zur Freude, sagt der 41-Jährige. „Die Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG (VRB) verzeichnete – trotz anhaltender Niedrigzinsphase – auch 2017 ein solides Wachstum. Die Bilanzsumme stieg um 2,5 Prozent auf 402 Millionen Euro.“ Das Vertrauen der Kunden und Mitglieder sei groß. Anders sei es nicht zu erklären, wenn trotz zunehmenden Kosten- und Margendrucks es dem Team gelang, sagt Fiedler, eine Steigerung im betreuten Kundenwertvolumen um 4,6 Prozent auf 804 Millionen Euro zu erzielen.
Fiedler bricht eine Lanze für die Kompetenz seiner Mitarbeiter. Dass diese ihr Fach verstehen, habe die jährliche Studie des Institutes für Vermögensbildung, das die Kundenzufriedenheit unter die Lupe nimmt, bezeugt.  Außerdem wurde die Bank zum zweiten Mal in Folge Testsieger einer Finanzzeitschrift und setzte sich gegen mehr als 1400 bewertete Mitbewerber durch.

Im Finanzierungsbereich war die erhöhte Kreditnachfrage sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich spürbar, betont Sven Fiedler. Zu den nennenswerten Ergebnissen mit Blick auf 2017 zählt der Vorstand ebenso das gestiegene Volumen, was Kundenkredite angeht. Seinen Angaben zufolge stieg das um 6,6 Prozent auf rund 222 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Die ausgewogene Struktur aus privaten Baufinanzierungen und Unternehmenskrediten spreche für seine Bank.
Fiedler berichtet, dass es heute normal sei,  die Kunden auch auf mögliche öffentliche Förderungen hinzuweisen. „Vor einigen Jahren noch wäre das undenkbar gewesen“, räumt der Sachse ein und spricht da auch für seinen Vorstands-Kompagnon Thomas Heinze (59). „Wir sind ein gutes Gespann, verfolgen die gleichen Ziele und freuen uns gemeinsam mit unseren Mitarbeitern über die Erfolge“, so Fiedler im RUNDSCHAU-Gespräch.
 Zu diesen Erfolgen zählt er eine Auszeichnung,  die die Bank erst vor wenigen Tagen von der DZ-Bank erhielt:  „Beste Fördermittelbank 2017“.  Mit einer Fördermittel-Zusage von 6,94 Millionen Euro sei das drittstärkste Ergebnis innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe erzielt worden, freut sich Sven Fiedler.
Er weiß wohl, die Ansprüche der Kunden steigen stetig. „Um diesen gerecht zu werden, gehen wir einen besonderen Schritt: Als eine von wenigen Volksbanken lassen wir uns jährlich durch die studentische Unternehmensberatung der Technischen Universität Dresden testen.“ Dabei würden die Berater mittels Testkäufen sozusagen auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis der Umfrage von 2017 habe für die Kundenzufriedenheit die Note 1,69. Über 96 Prozent würden die VRB weiterempfehlen.
Zudem trage die Volksbank als eine von wenigen Unternehmen im Landkreis Görlitz das Zertifikat „ServiceQ“. Die Grundlage dieses Qualitätssiegels ist die systematische Verbesserung der betrieblichen Abläufe, des Umfelds und der Leistungen. Das oberste Ziel ist ein noch besserer Kundenservice, erklärt Vorstand Sven Fiedler.

Neben der Spendenabstimmung unter dem Motto „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“, bei der es zweimal pro Jahr um jeweils 2000 Euro für Vereine geht, unterstrich die Bank im Jahr 2017  ihr soziales Engagement, so Sven Fiedler, und unterstützte 72 Vereine und Institutionen der Region mit rund 43 500 Euro.