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| 19:17 Uhr

Grenzüberschreitend
Trekkingroute in Sächsischer Schweiz eingeweiht

FOTO: Monika Skolimowska / dpa
Pirna. Im Nationalpark Sächsische Schweiz können Naturliebhaber erstmals über die Grenze hinweg auf einer Route durch das Elbsandsteingebirge wandern.

Im Nationalpark Sächsische Schweiz können Naturliebhaber erstmals über die Grenze hinweg auf einer Route durch das Elbsandsteingebirge wandern.

Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) eröffnete am Samstag in Bad Schandau die deutsch-tschechische Trekkingroute. Der „Forststeig Elbsandstein“ führt auf einer Strecke von fast 100 Kilometern durch die Sächsische und Böhmische Schweiz.

Die anspruchsvolle Route beginnt bei Schöna an der Elbe, führt über Ostrov auf tschechischer Seite und endet in der sächsischen Kurstadt Bad Schandau. Die mehrtägige Wanderroute ist von April bis Oktober begehbar.

„Sie ist vor allem etwas für ambitionierte Wanderer. Denn die Streckenführung verläuft abseits von Wegen, sie erfordert neben Trittsicherheit und Kondition auch ein gewisses Maß an Orientierungsvermögen“, sagte Schmidt vor rund 150♦geladenen Gästen.

Der „Forststeig Elbsandstein“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Lesy České republiky – der Forstverwaltung auf tschechischer Seite - und der staatlichen Forstverwaltung Sachsenforst. Die Trekkingtour führt über zwölf Tafelberge und 17♦Aussichtspunkte und wird für geübte trittsichere Wanderer empfohlen. Wer entlang der Strecke in einer Hütte oder auf einem Biwakplatz übernachten will, braucht ein Trekkingticket von Sachsenforst.

Schmidt betonte, dass der Forststeig weitgehend außerhalb der Nationalparks der Sächsisch-Böhmischen Schweiz verlaufe. „Diese Schutzgebiete kann der Forststeig nun entlasten.“ In der Regel führe die Route über Stock und Stein auf Naturpfaden und forstwirtschaftlichen Arbeitsgassen. Zwei Drittel der Route verlaufen auf sächsischem, der Rest auf tschechischem Territorium.

In die Einrichtung des Forststeigs sind EU-Fördermittel in Höhe von 30 000 Euro geflossen. Diese kommen aus dem Kleinprojektefonds des Kooperationsprogramms Freistaat Sachsen 2020, teilte das Landwirtschaftsministerium mit.

(dpa)